Keine Lust auf Walzer

Halbe Regierung sagt für den Opernball ab

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Der Opernball ist kein günstiges Vergnügen.

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Halbe Regierung sagt für Opernball ab

Erwin PRÖLL mit Ehefrau Elisabeth
Erwin Pröll (mit Ehefrau Elisabeth) ist mit anderen Terminen verplant.3.3.2011, Opernball Gäste, Wiener Staatsoper

Absageflut für den Ball der Bälle: Gleich sieben Minister haben morgen andere Pläne, als in der Oper das Tanzbein zu schwingen. Auch die Opposition fehlt. Als einziger Landeschef dabei: Michael Häupl.

Wenn es am Donnerstag in der Staatsoper wie jedes Jahr wieder "Alles Walzer" heißt, fehlt jede Menge Polit-Prominenz. Die Absage-Liste liest sich fast wie die Regierungsbank im Parlament: So lassen auf SP-Seite die Minister Klug, Doskozil, Oberhauser und Heinisch-Hosek aus. Die Ball-Abstinenzler der schwarzen Reichshälfte sind die Ressortchefs Karmasin, Kurz sowie Mikl-Leitner.

Offenbar steht der Opernball auch nicht auf dem Programm für den Präsidentschaftswahlkampf. Denn mit Andreas Khol wird nur der VP-Kandidat erwartet. Rudolf Hundstorfer, Norbert Hofer, Alexander Van der Bellen und Irmgard Griss fehlen hingegen.

Auf Frack, Orden, Schärpe, Walzer und Champagner pfeifen auch beinahe alle Landeshauptleute. Als deren einziger Vertreter hat sich Michael Häupl (SP) angekündigt. Der bringt dafür auch einen Gast mit: In seiner Loge begrüßt der Wiener Bürgermeister den Amtskollegen aus Bratislava, Ivo Nesrovnal.

Orte: Wien

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