Flüchtlingswelle

Kanzler: "Lückenlose Kontrollen an 2 bis 3 Grenzübergängen"

Werner Faymann

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Der Kurswechsel der Regierung ist abgeschlossen. "Oberste Priorität ist, dass weniger Menschen in Österreich um Asyl ansuchen", sagt Werner Faymann. Ein Ansatz seien 2 bis 3 neue Zäune im Süden.

"Wenn die Lösung auf europäischer Ebene nicht möglich ist, müssen wir den Plan B, die Sicherung unserer Grenzen, vorantreiben", sagt Kanzler Faymann (SP). Das sei kein Kurswechsel, sondern Pragmatismus. Neben verstärkten Rückführungen (12.500 Abschiebungen jährlich) werde das "Grenzmanagement" immer wichtiger.

"Die Innenministerin und der Verteidigungsminister arbeiten mit Hochdruck an entsprechenden Planungen. Dabei geht es um weitere technische Vorkehrungen. Leitsysteme, die eine geordnete und lückenlose Kontrolle ermöglichen. Das könnte zwei bis drei Standorte betreffen." Philipp Achammer, Chef der regierenden Südtiroler Volkspartei, ist laut "Presse" besorgt: "Ein Zaun am Brenner wäre ein enormer Rückschritt."

(enu)

Grenzzaun in Spielfeld

Soldaten beim Aufstellen des Grenzzauns
Soldaten beim Aufstellen des Grenzzauns

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