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06.12.2010
Katastrophales Zeugnis für Österreich bei PISA-Test
Österreich ist bei der PISA-Studie 2009 im Bereich Lesen massiv abgestürzt. Wie vorab berichtet wird, erzielten die österreichischen Schüler bei der Lesekompetenz nur noch 470 Punkte. Österreich rangiert also unter den 34 teilnehmenden OECD-Staaten auf Platz 31 und damit nur noch vor der Türkei, Chile und Mexiko.
- Lesen: Hier fallen unsere 15- bis 16-jährigen Schüler vom 16. auf den 39. Platz zurück und belegen den schlechtesten Platz aller EU-Länder – hinter uns liegen nur noch die Türkei, Mexiko und Chile. An der meilenweit entfernten Spitze: Korea, Finnland, Kanada, Singapur und Neuseeland. Sogar Griechenland, Estland oder Portugal sind besser. Deutschland liegt im Mittelfeld.
- Ähnlich dramatisch unser Abschneiden bei den Naturwissenschaften: vom 12. auf den 30. Platz durchgereicht.
- Mathematik zählt auch nicht zu unseren Stärken – Absturz von Rang 13 auf 24.
Die zuständige Ministerin Claudia Schmied wird diese Ergebnisse heute offiziell präsentieren. Für sie ist es Zeit zu handeln: „Österreich schöpft das Leistungspotenzial bei Weitem nicht aus.“ Sie verstehe nicht, warum es noch immer Kräfte gebe, die sich gegen Reformen stemmen, griff sie am Montag indirekt Koalitionspartner ÖVP an.
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8 Kommentare von unseren Lesern
jot@chello.a... (113)
07.12.2010 12:22
BIFIE
Da gibt es ein Institut für Bildungsforschung in Salzburg. Wie parteineutral ist dieses Institut? Von wem wird es gesponsert?
Sollte es doch die Aufgabe dieses Instituts sein, sich das Schulsystem der Besten aus der PISA Studie anzusehen und mit dem österreichischen System vergleichen. Hier müssten doch unsere Schwachstellen erkennbar werden. Warum macht man das nicht?
Das könnte aber möglicherweise unseren Politikern nicht nicht passen.
gerd1956 (112)
07.12.2010 12:15
Pisa Test
Wie man spricht! so schreibt man auch ,dies sagte mal mein Deutschlehrer ,das war 1968. Er hatte Recht.
Es wird kaum eine Firma sein ,welche junge Menschen einstellt, die kaum schreiben können ,oder Rechnen ,
Es bringt kaum etwas ,Österreicher und Ausländer zusammen in eine Klasse zu tun.
jot@chello.a... (113)
07.12.2010 12:05
PISA Studie
Ich kann das Wort schon lange nicht mehr hören.
Solange wir solche Politiker wie derzeit haben, die die Schulen total politisiert haben und um ihre Parteipfründe in den Schulen streiten, wird sich an unserem Schulsystem nichts ändern.
Das finde ich die größte Schweinerei.
Das die Lehrer unter Burnout-Syndrom leiden, ist nicht verwunderlich. Ausserdem könnte es wieder ein Schlagwort der schulvernichtenden Gewrkschafter sein, um die Diskussion über die Arbeitszeiten der Lehrer nicht wieder aufflammen zu lassen.
wieder.da (63)
07.12.2010 11:08
HEUTIGE JUGEND
Was soll da schon rauskommen,die Lehrer haben Burnout-Syndrom ,die meisten Jugendlichen sind Ausländer und können schlecht Deutsch und sind lernfaul--darum nimmt auch keine Firma solche als Lehrlinge auf!!
Freiberuflic... (393)
09.12.2010 18:25
Antwort auf HEUTIGE JUGEND
Das ist richtig, nur müssen wir die dann immer erhalten. Darum gehören die "Eltern" in die Verantwortung genommen. Wenn die nichts machen, dann muss denen eben die Beihilfen und Förderungen gestrichen werden. Hilft das nichts, dann ab in die Heimat.
railroad (16)
07.12.2010 11:01
Ist doch klar
Bitte sehen das diese Politiker nicht ein? Wen wunderts bei einer Ausländerquote in den meisten Schulen von annähernd 100%.
Freiberuflic... (393)
09.12.2010 18:27
Antwort auf Ist doch klar
Wir schicken deshalb unsere Kinder in Privatschulen, und müssen aber diese bildungsfernen Unterschichtsschulen miterhalten.
HGPeitl (352)
07.12.2010 09:22
Einfach nur Überlegungen
Irgendwie erscheint es fast sinnlos,
wenn ich einen Leserbrief in eine Zeitung schreibe,
wenn man heute weiss,
dass der Grossteil der Menschen nicht einmal lesen kann.
Es müsste also im Eigeninteresse der Zeitungen sein,
einen Druck auf unsere Regierung auszuüben.
Euer
Pastor Hans-Georg Peitl
http://jachwe.wordpress.com
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