Heute im Brennpunkt: Neue X-Box
Lade Login-Box.
|
27.04.2010
Kein Geld an Griechenland ohne Leistung und Zinsen
Aus Österreich werde kein einziger Euro nach Griechenland fließen, solange es kein gemeinsames Vorgehen aller Euro-Staaten gibt, kündigte Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) heute an. Zudem müsse Griechenland auf Punkt und Beistrich die Vorgaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU erfüllen.
Faymann: "Kredit verzinst zurückzahlen"
Auch Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) plädiert für eine gemeinsame Vorgehensweise innerhalb der EU. Das sei auch so vereinbart und "gefällt mir besser", so Faymann vor dem heutigen Ministerrat. Der Kanzler betonte gleichzeitig, dass es sich bei dem Geld nicht um ein Geschenk handle, sondern um einen Kredit, den man "verzinst zurückhaben" wolle und an den Bedingungen geknüpft sei. Österreich stellt Griechenland bis zu 858 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Athener Regierung verhandelt derzeit mit der EU-Kommission und dem IWF über ein Sparprogramm für 2011 und 2012. Dieses ist Vorbedingung für das Kredithilfsprogramm der Euroländer über 30 Mrd. Euro im Jahr 2010. Bis zum 19. Mai benötigt Griechenland für fällige Anleihe rund 8,5 Mrd. Euro an frischem Geld.
Deutscher Experte rechnet nicht mit voller Rückzahlung
Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wiederholte gestern, dass alle deutschen Parlamentsparteien grundsätzlich zu einer Hilfe für die Griechen bereit seien, diese aber an strenge Bedingungen geknüpft werden müsse. Eine Voraussetzung sei etwa, dass der IWF bei einer Prüfung des griechischen Haushalts zu der Erkenntnis kommt, dass Hilfe tatsächlich notwendig sei. Deutschland drängt außerdem darauf, dass auch die Staats- und Regierungschefs der Eurogruppe mit in die Entscheidung einbezogen werden.
Nach Ansicht des deutschen FDP-Finanzexperten Hermann Otto Solms wird Griechenland die Hilfen der Eurozonen-Länder nicht voll zurückzahlen können. "Ich gehe davon aus, dass ein Teil der Schulden von der Regierung in Athen nicht bezahlt werden kann", sagte er dem Handelsblatt.
Verwandte Artikel
Premier krank, Troika unzufrieden
Rüsten für Verhandlungen
Bleibt das Land in Euro-Zone?
Nach Sieg der Konservativen
Mehrheit für Euro-Befürworter
Grünes Licht von Euro-Gruppe
Tausende demonstrieren
Präsident taucht ab
Zypern-Krise
Lage spitzt sich zu
Einigung mit Troika
Über Rettungsplan
"Elefant im Porzellanladen"
Banken bis Dienstag zu
"Lösung finden"
Madrid dementiert Berichte
Weniger als erwartet
Doch zahlungsfähig?
Spektakulärer Vorschlag
Notwendige Maßnahmen
Nachbarland bald bankrott?
100 Milliarden Euro
Wegen Finanzhilfe-Sager
Um Hilfe angesucht
Für Wochenende erwartet
Vor dem Kollaps
Finanzhilfe erschlichen
Republik benötigt Geld
Acht Milliarden für Athen
PolitikHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
LeserHeute
|
Bilder |
Videos |
Artikel |
Aktuelle Fotoshows aus Wien
| < |
6 Fotos
|
> |
|---|
Und so nehmen Sie teil:
E-Mail an: leserreporter@heute.at
Über den Bildupload (siehe oben)
MMS an +43 (0)664 660 0360
Über die Apps von Heute
Heute.at behält sich vor, Ihre Fotos online unentgeltlich zu verwenden.
Wenn Ihr Foto in der Zeitung oder Ihr Video auf Heute.at veröffentlicht wird, erhalten Sie:
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt