Harte Kritik

"Mr. Pisa" Günter Haider zerlegt Neue Mittelschule

"Mr. Pisa" Günter Haider

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"Mr. Pisa" Günter Haider

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Er war bis Februar 2013 Chef des Bifie, leitete das österreichische PISA-Zentrum. Jetzt meldet sich "Mr. PISA" Günter Haider zurück – mit harter Kritik an der Neuen Mittelschule und einem Angebot.

Günter Haider und zwei Kollegen von der Uni Salzburg schickten Mittwochabend per EMail ein Angebot an Ministerin Heinisch-Hosek: Die Uni könnte die für heuer geplanten PISAVortests anstelle des Bifie abwickeln – bis zur Gründung des Bifie 2008 führte die Uni ja bereits jahrelang die Tests durch.

Das Ministerium lehnte ab. Wie berichtet wurden alle Schultests abgesagt, weil nach dem Bifie- Datenleck die Sicherheit nicht garantiert werden kann. Für Aufsehen sorgte Haider zudem mit harter Kritik an der Neuen Mittelschule (2014/15 schon 1.072 Standorte).

Hier sei ein Modell "einfach in die Fläche ausgewalzt" worden, "von dem noch keine Daten und Fakten bekannt waren", so Haider im ORF. "Hier werden unsere Kinder zu Versuchskaninchen". Es gebe viele Schwachstellen. So sei es nicht gelungen, Schüler aus unterschiedlichen Schichten besser zu durchmischen .

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