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Neuer Nachweis für ehrenamtliche Helfer

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Mehr als Viertel der Österreicher engagiert sich freiwillig in Vereinen und Organisationen. Sie stellen sich in den Dienst der Gesellschaft und profitieren von neu erworbenen Kenntnissen. Eine neuer Freiwilligennachweis soll dabei helfen, die tollen Leistungen auch abzubilden.

"Egal ob es um die Mitarbeit bei Rettungsorganisationen, Hilfe für ältere Menschen, Jugendarbeit oder die Betreuung von Menschen, die nach Österreich geflohen sind, geht – jede einzelne Tätigkeit ist wertvoll und auf ihre Art herausfordernd und lehrreich", sagte Sozialminister Alois Stöger bei der Präsentation des neuen Nachweises in Linz.

Österreichweit einheitlich
Ziel des Freiwilligenpasses ist, dass ehrenamtliche Helfer gemeinsam mit Vertretern ihrer Organisation ein Kompetenzprofil erstellen, in dem der aus der ehrenamtlichen Arbeit resultierende, persönliche Lernprozess abgebildet wird. Ein Leitfaden soll dafür sorgen, dass die Beschreibung österreichweit einheitlich ist.

"Mit dem neuen Freiwilligennachweis setzen wir einen wichtigen Schritt, um alle Fähigkeiten der Freiwilligen – und damit auch ihre großartige Leistung für unsere Gesellschaft – sichtbarer zu machen", erklärte Stöger die Vorteile des neuen Nachweises, der mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice (AMS) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) umgesetzt wurde.

Fürs Berufsleben relevant
Die Dokumentation der Tätigkeiten soll den Helfern im Jobleben zugute kommen. "Ich danke allen die sich engagieren und freue mich, dass wir die Freiwilligen mit dem neuen Nachweis jetzt auch im Arbeitsleben unterstützen können", sagte die oberösterreichische Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer.

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