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ÖBB streichen Freifahrten für Tausende Mitarbeiter!

Im Herbst hatten die Finanzbehörden von den Bundesbahnen 70 bis 80 Millionen Euro Steuernachzahlung für die Freifahrten von ÖBB-Mitarbeitern gefordert. Begründung: Der Konzern hätte Lohnsteuer für diese Begünstigungen abliefern müssen. Der Finanzchef des Konzerns und der Gewerkschaftsboss beschlossen daraufhin einmütig, gegen die Forderung zu berufen.

Der Schuss ging aber nach hinten los: Denn nach Informationen von „Heute“ empfahl das Finanzministerium den eigenen Dienststellen, streng nach Gesetz vorzugehen. Das Ergebnis könnte eine Nachforderung sein, die die nächste ÖBB-Bilanz deutlich belasten würde: Kolportiert werden bis zu 400 Millionen Euro Steuerschulden! Ein Vielfaches der ursprünglich gewünschten 80 Millionen Euro. Für den Steuerzahler ist das beinahe egal: Er hat so oder so jedes Jahr Mega-Verluste der ÖBB zu tragen…

Konsequenzen hat der Steuerstreit jedenfalls für Tausende ÖBB-Mitarbeiter, deren Familienangehörige und die zahlreichen Bahn-Pensionisten: Denn künftig erhalten nur noch Mitarbeiter der Traktions-Gesellschaft Freifahrten – alle anderen müssen auf dieses Privileg verzichten.


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