Gewalt und Unruhen nicht ausgeschlossen

Reisewarnung des Außenamtes wegen Türkei-Referendum

Türkei AKP Erdogan

Unterstützer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einer Kundgebung im August

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Unterstützer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einer Kundgebung im August

Das Außenamt warnt in einem Reisehinweis vor einer möglichen Verschärfung der Lage in der Türkei. Im Zuge des umstrittenen Verfassungsreferendums am 16. April und des Wahlkampfes könnten Demonstrationen, Gewalt und Unruhen nicht ausgeschlossen werden. 

Am 16. April stimmt die Türkei über eine Verfassungsänderung ab, die dem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan weitreichende Machtbefugnisse einräumt. Im Zuge des Referendums und des Wahlkampfes können Demonstrationen, Gewalt und Unruhen nicht ausgeschlossen werden, warnt das Außenamt in einem Reisehinweis.

Das Außenamt empfiehlt deshalb Menschenansammlungen und staatliche oder militärische Einrichtungen zu meiden, auf öffentlichen bzw. stark frequentierten Plätzen solle man besondere Vorsicht walten lassen. Zudem sollten Türkei-Reisende zu jeder Zeit ein gültiges Ausweisdokument bei sich tragen, da es aufgrund der angespannten Sicherheitslage öfters zu Personenkontrollen kommen kann.
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Auch die Niederlande haben den Reisewarnhinweis für ihre Bürger verschärft. Im Zuge der diplomatischen Auseinandersetzungen zwischen den Niederlanden und der Türkei sollen Niederländer Menschenansammlungen meiden.

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