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09.04.2009

Strabag-Chef Haselsteiner: Verdacht auf Bestechung

Unter der Aktenzahl 2St10/09i laufen Ermittlungen gegen Ex-LIF-Bundessprecher Alexander Zach und Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner. Das hat nun auch Alexander Koenig von der Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft bestätigt. Die Ankläger prüfen die Ungarn-Geschäfte des Bau-Konzerns.

Genau geht’s um die Vergabe von Bauaufträgen Ungarns an die Strabag. Hintergrund: Zwischen 2003 und 2005 soll der Konzern über die Wiener Lobbying-Agentur „eurocontact“ gezielt Kontakte zu allen Parteien Ungarns gesucht haben. Gesellschafter der Agentur war unter anderem der damalige Bundessprecher des Liberalen Forums, Alexander Zach. Im Herbst 2008 brachte das "profil" den LIF-Funktionär erstmals mit illegaler Parteienfinanzierung in Verbindung. Die Vorwürfe: Zach habe über den Verein „Liberales Institut“ an die ungarische liberale Partei „Bund Freier Demokraten“ (SZDSZ) etwa 93.000 Euro überwiesen. SZDSZ-Vorsitzender Gabor Kuncze soll sich dafür sogar in schriftlicher Form bedankt haben. Zwischen 2002 und 2008 bildete die SZDSZ mit der sozialistischen Partei die ungarische Regierungskoalition. Die Strabag konnte sich in dieser Zeit Aufträge im Gesamtwert von 661 Millionen Euro sichern.

Seit Kurzem interessiert sich dafür nun auch die Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien. „Wir führen ein Ermittlungsverfahren gegen Herrn Zach und Herrn Haselsteiner wegen des Verdachts der Bestechung. Derzeit überprüfen wir den Sachverhalt und stehen im Informationsaustausch mit den ungarischen Behörden“, bestätigt Staatsanwalt Koenig. Haselsteiner hat die Vorwürfe immer bestritten und sprach davon, dass Dokumente zu seinen Lasten gefälscht wurden.

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

unbekannt (3)
15.04.2009 15:00

ist doch nicht anders in baubranche
jawohl,tun wir auch noch eigener baufirmen ruiniren.crisis?what´s crisis???

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