Innenminister im "Heute"-Talk

Wolfgang Sobotka: "Das Kreuz ist ein Friedenssymbol"

Wolfgang Sobotka

Wolfgang Sobotka

Mehr Fakten
Wolfgang Sobotka

Wolfgang Sobotka

Im Parlament stellte sich Innenminister Wolfgang Sobotka (VP) am Dienstag Vormittag der Oppositionskritik, zu Mittag antwortete er "Heute":

"Heute": Prepaid-Handys werden registriert, die Videoüberwachung ausgedehnt, Kennzeichen erfasst, Autos dürfen belauscht werden. Wollen Sie in Zukunft jeden Bürger überwachen?

Wolfgang Sobotka.: Nein. Mit den Maßnahmen klären wir Verbrechen auf oder verhindern sie im besten Fall. Es geht stark um Prävention. Ein Beispiel: Vor meiner Haustüre lag – vor vielen Jahren – immer wieder menschlicher Kot. Als ich eine Kamera aufgestellt habe, war das sofort vorbei.

"Heute": Sorgen Sie sich nicht um den Datenschutz?

Sobotka: Wie wir Datenschutz bisher handhaben, ist das Verbrecherschutz. Wir müssen auf Daten aus Moldawien zurückgreifen, um Verbrecher zu fassen.

"Heute": Ein Kopftuch für Polizistinnen kommt für Sie nicht infrage. Wie steht’s ums Kreuz in der Schulklasse?

Sobotka: Das bleibt. Das Christentum hat unsere Kultur und Gesellschaft 2.000 Jahre lang geprägt. Das Kreuz ist nicht nur ein religiöses Symbol, es ist ein Friedenssymbol

Orte: Österreich

Ihre Meinung

Diskussion: 10 Kommentare