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29.09.2011
Erster Auftritt in Österreich
Thilo Sarazzin: Proteste vor Diskussion in Graz
Thilo Sarazzin präsentiert seine umstrittenen Thesen in Graz (© Action Press/picturedesk.com)
Der erste Auftritt des deutschen Autors, früheren SPD-Politikers und Ex-Bundesbankvorstandes Thilo Sarrazin in Österreich zu seinen umstrittenen Migrationsthesen am Donnerstag in Graz war begleitet von Protesten und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Sarrazin wird am Nachmittag bei einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des ÖVP-Bauernbundes vor 700 geladenen Gästen erwartet.
Schon am Dienstag hatte eine kleine Gruppe der Jungen Grünen und der Sozialistischen Linkspartei vor der Zentrale des steirischen Bauernbundes gegen die Einladung unter dem Motto "Rassismus ist kein Beitrag fürs Zusammenleben" protestiert. Für Donnerstagnachmittag war eine weitere Kundgebung angekündigt, KPÖ und VSStÖ luden zum "Interkulturellen Volxfest" auf den Hauptplatz.
Kritik der Türkischen Kulturgemeinde
Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich wunderte sich in einer Aussendung darüber, dass in Österreich bis jetzt niemand gegen Sarazzins beleidigende Aussagen gewehrt und Einspruch erhoben habe. Seitens der Veranstalter war mit einer offenen Diskussion über Zukunftsfragen argumentiert und die Distanz zu Thesen des Gastredners betont worden.
Zur Sicherung der Veranstaltung in der Seifenfabrik vor 700 geladenen Gästen waren stärkere Polizeikräfte zusammengezogen worden. Vortrag und Diskussion sind mit Beginn um 17.00 Uhr Uhr angesetzt.
APA/red.
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3 Kommentare von unseren Lesern
johnnyB (91)
05.10.2011 13:33
Gratulation,
Herr Sarazzin, Sie sollten mit einer eigenen Partei kandidieren! Ich verstehe, dass sie mit dem schmutzigen Geschäft der Politiker nichts zu tun haben wollen. Aber ich denke, daß Sie dazu beitragen könnten unser Land (und nicht nur unseres) zu retten!
McErdal (51)
30.09.2011 08:37
Thilo Sarazzi hat recht !!
Ich schlage vor ein jeder Politiker und jeder UN -Gutmensch wohnt über den Zeitraum von mindestens einem Jahr neben einer muslimischen Großfamilie, aber keine Uni Besucher, sonder solche, mit denen sich viele
Österreicher jeden Tag herumschlagen müssen !!!
Wer das noch nicht miterlebt hat kann nuicht mitreden !!
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