Erster Auftritt in Österreich Politik

Thilo Sarazzin: Proteste vor Diskussion in Graz

Thilo Sarazzin: Proteste vor Diskussion in Graz

Thilo Sarazzin präsentiert seine umstrittenen Thesen in Graz (© Action Press/picturedesk.com)

Thilo Sarazzin
Thilo Sarazzin präsentiert seine umstrittenen Thesen in Graz

Der erste Auftritt des deutschen Autors, früheren SPD-Politikers und Ex-Bundesbankvorstandes Thilo Sarrazin in Österreich zu seinen umstrittenen Migrationsthesen am Donnerstag in Graz war begleitet von Protesten und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Sarrazin wird am Nachmittag bei einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des ÖVP-Bauernbundes vor 700 geladenen Gästen erwartet.

Schon am Dienstag hatte eine kleine Gruppe der Jungen Grünen und der Sozialistischen Linkspartei vor der Zentrale des steirischen Bauernbundes gegen die Einladung unter dem Motto "Rassismus ist kein Beitrag fürs Zusammenleben" protestiert. Für Donnerstagnachmittag war eine weitere Kundgebung angekündigt, KPÖ und VSStÖ luden zum "Interkulturellen Volxfest" auf den Hauptplatz.

Kritik der Türkischen Kulturgemeinde
Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich wunderte sich in einer Aussendung darüber, dass in Österreich bis jetzt niemand gegen Sarazzins beleidigende Aussagen gewehrt und Einspruch erhoben habe. Seitens der Veranstalter war mit einer offenen Diskussion über Zukunftsfragen argumentiert und die Distanz zu Thesen des Gastredners betont worden.

Zur Sicherung der Veranstaltung in der Seifenfabrik vor 700 geladenen Gästen waren stärkere Polizeikräfte zusammengezogen worden. Vortrag und Diskussion sind mit Beginn um 17.00 Uhr Uhr angesetzt.

APA/red.


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3 Kommentare
johnnyB Routinier (91)

Antworten Link Melden 0 am 05.10.2011 13:33

Herr Sarazzin, Sie sollten mit einer eigenen Partei kandidieren! Ich verstehe, dass sie mit dem schmutzigen Geschäft der Politiker nichts zu tun haben wollen. Aber ich denke, daß Sie dazu beitragen könnten unser Land (und nicht nur unseres) zu retten!

McErdal Routinier (77)

Antworten Link Melden 0 am 30.09.2011 08:37

Ich schlage vor ein jeder Politiker und jeder UN -Gutmensch wohnt über den Zeitraum von mindestens einem Jahr neben einer muslimischen Großfamilie, aber keine Uni Besucher, sonder solche, mit denen sich viele
Österreicher jeden Tag herumschlagen müssen !!!
Wer das noch nicht miterlebt hat kann nuicht mitreden !!

Alteroesi Newcomer (2)

Antworten Link Melden 0 am 29.09.2011 16:31

Die türkische Kulturgemeinde sollte sich eher darüber wundern, dass wir nicht längst schon den türkischen Botschafter ausser Landes gejagt und Erdogan und Co mit Einreiseverbot belegt haben!

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