Hymnen-Diskussion Politik

BZÖ fürchtet sich vor "Land der Dominas"

Um 2.36 Uhr Früh schaffte es der Nationalrat, über die geplante Änderung der österreichischen Bundeshymne zu diskutieren. Während SPÖ, ÖVP und Grüne ihre Zustimmung zur Textänderung auf "Heimat großer Töchter, Söhne" signalisierten, wollte die FPÖ davon nichts wissen. BZÖ-Mandatar Stefan Petzner fürchtet gar, dass nun auch das "Land der Dome" zum "Land der Dominas" verwandelt werden könnte.

Der "Töchter"-Antrag bildete den Abschluss einer Sitzung, die 70 Tagesordnungspunkte und eine "Dringliche Anfrage" stark war, sich über knapp 18 Stunden zog und von Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen gegen 2 Uhr früh als "masochistischer Wahnsinn" geschildert wurde. Die Hymnen-Änderung selbst wurde dem Verfassungsausschuss zugewiesen und könnte noch heuer beschlossen werden.

Während SPÖ und Grüne ihre Zustimmung zu dem von ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm verlesenen Antrag signalisierten, sprach die FPÖ von einer "Kulturlosigkeit", "Symbolromantik" und dass sie von einer "Verfälschung eines historischen Dokuments" nichts wissen wolle. Wenig Gefallen dürfte auch das BZÖ an dem Änderungsplan haben - Petzner gefiel die Textänderung ebenfalls nicht, befürchtet er doch, dass nun auch das "Land der Dome" zum "Land der Dominas" verwandelt werden könnte.


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