Keine Rückkehr zur Drachme Griechenland-Pleite

Griechen wollen den Euro behalten

Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos

Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos: Seine Landesleute wollen in der Euro-Zone bleiben

Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos

Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos: Seine Landesleute wollen in der Euro-Zone bleiben

Die große Mehrheit der Griechen will Umfragen zufolge den Euro als ihre Währung behalten. Eine am Sonntag von der griechischen Wochenzeitung "Protothema" veröffentlichte Umfrage ergab, dass 78 Prozent der Griechen weiterhin die europäische Gemeinschaftswährung haben wollen; elf Prozent sprachen sich hingegen für die Rückkehr zur Drachme aus.

In einer Umfrage für die Zeitung "Ethnos" lag der Zuspruch für die europäische Gemeinschaftswährung bei 81 Prozent.

In der Umfrage des Instituts Alco für "Protothema" sprachen sich außerdem 52 Prozent der Befragten für die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit aus, die das Land aus der schweren Finanz- und Schuldenkrise führen solle. Hingegen waren 36 Prozent für vorgezogene Neuwahlen. In der in "Ethnos" veröffentlichten Umfrage des Instituts Marc sprachen sich 45 Prozent für eine Einheitsregierung und 42 Prozent für Neuwahlen aus.

+++ Papandreou tritt ab +++

Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou hatte nach dem gewonnenen Vertrauensvotum in der Nacht zum Samstag erklärt, er sei bereit, sein Amt abzugeben. Sein Ziel sei die Bildung einer nationalen Einheitsregierung, um die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Neuwahlen schloss er aber kategorisch aus. Nach der Kabinettssitzung am heutigen Sonntag könnte Papandreou jedoch zurücktreten und damit den Weg für eine Übergangsregierung unter Einbeziehung der konservativen Opposition freimachen, wie aus Regierungskreisen verlautete.

APA/red.


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