Zu Besuch in Grazer Schule Politik

Warum Sarkissova die Schulbank drückte

Warum Sarkissova die Schulbank drückte

Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) mit Balletttänzerin Karina Sarkissova (© APA)

Sarkissova und Kurz hinter der Schulbank

Sarkissova ist eine von Hundert teils prominenten „Integrationsbotschaftern“, die in den kommenden zwei Jahren in österreichischen Schulen sprechen, um den Jugendlichen - vor allem jenen mit Migrationshintergrund - zu zeigen, was sie in Österreich schaffen können, wenn sie sich in die Gesellschaft einfügen.

Sarkissova
Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) mit Balletttänzerin Karina Sarkissova
"Wenn man sich als Ausländer in Österreich sympathisch machen will, muss man sich integrieren", hat Balletttänzerin, ORF-Jurorin ("Die große Chance") und "Integrationsbotschafterin" Karina Sarkissova am Mittwoch Jugendlichen in der Neuen Mittelschule Albert Schweitzer in Graz empfohlen. Sie persönlich habe zwar in Österreich nie Ausländerfeindlichkeit erlebt, führe das aber darauf zurück, dass sie sich schnell integriert hatte.

Autogrammjäger
Besonders bei den Burschen kam die gebürtige Russin gut an, aber auch unter den Mädchen rief ihr Auftreten aufgeregtes Getuschel hervor. Viele drängten sich um Autogramme, hörten aber auch gespannt ihren Erfahrungen zu: "Ich kam mit zwölf Jahren nach Österreich ins Internat. Ich war allein und konnte weder Deutsch noch Englisch. Das Wichtigste ist, sofort die Sprache zu lernen. Ohne sie wäre ich heute nicht so erfolgreich."

Sarkissova ist eine von Hundert teilweise prominenten "Integrationsbotschaftern", die in den kommenden zwei Jahren in österreichischen Schulen sprechen, um den Jugendlichen - vor allem jenen mit Migrationshintergrund - zu zeigen, was sie in Österreich schaffen können, wenn sie sich in die Gesellschaft einfügen. Der Auftritt der ORF-Jurorin war der erste in ihrer Funktion als "Role Model" für das Projekt "Zusammen: Österreich" von Staatssekretär Sebastian Kurz (V).


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1 Kommentar
wiener1986 Routinier (83)

Antworten Link Melden 0 am 09.11.2011 17:29

es darauf zurückfühen das sie eine hübsche blondine ist.. ich bin als flüchtlich mit 7 jahren nach kärnten gezogen..habe durch meine jungen jahre innerhalb von 1jahr perfekt deutsch gelernt, teilweise besser als meine muttersprache, habe dort 5 jahre gelebt.. dann wieder 5 jahre in der steiermark und am schluss wien.. und hab überall fremdenhass erlebt.. am größten wo sie uns in kärnten keine wohnung vermieten wollten weil wir ausländer waren... stand damals auch überall in den zeitungen .. es hat sich nichts geändert.. ob sich ein ausländer wie ich anpasst oder nicht.. ein fremder bleib ich für immer, genauso in meinem heimatland bin ich genauso ein ausländer.. was ist mein heimatland jetzt ? wo kann ich mich akzeptiert fühlen??

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