Maria Fekter Politik

Finanzministerin tritt bei Lehrern ins Fettnäpfchen

Maria Fekter

Maria Fekters Idee stößt auf viel Widerstand

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Maria Fekters Idee stößt auf viel Widerstand

Junglehrer sollen statt 21 gleich 27 Wochenstunden arbeiten, aber nur vier Stunden davon auch bezahlt bekommen. Mit diesem Vorschlag zog Finanzministerin Maria Fekter nicht nur den Ärger der Gewerkschaft auf sich.

Einen "'Rettungsschirm' gegen unqualifizierte Attacken" haben die Lehrergewerkschaften am Donnerstag in einer Aussendung als Reaktion auf den Vorstoß von Finanzministerin Maria Fekter (V) für teils unbezahlte Mehrarbeit von Junglehrern gefordert. Paul Kimberger von der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft wirft Fekter vor, sie habe sich mit der Schulrealität nicht auseinandergesetzt, für sie seien Pädagogen offenbar nur Buchungszeilen im Budget.

Ebenfalls krisitiert wird die Finanzministerin für die Aussage, wonach Lehrer äußerst gute Gehälter beziehen. "Einem Akademiker ausrichten zu lassen, dass er mit einem Anfangsbezug von etwas über 1.300 Euro exorbitant gut bezahlt ist, kann nur als Verhöhnung seiner Arbeitsleistung empfunden werden", erklärte AHS-Gewerkschafter Eckehard Quin. Fekter habe offenbar noch nicht begriffen, dass Österreichs Schulsystem "auf Idealismus und Arbeitsleistung weit jenseits der 40-Stundenwoche basiert".

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) will den Vorstoß von Fekter (V) inhaltlich nicht kommentieren. Allerdings betonte sie, dass es sich beim neuen Lehrerdienst- und Besoldungsrecht um ein gemeinsames Projekt der Regierung handle. "Bei den Verhandlungen wird jetzt ohne Tabus zu diskutieren sein", heißt es aus dem Büro der Ministerin.


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