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08.12.2011

EU-Gipfel in Brüssel

Barroso: "Alles" für eine Rettung des Euro tun

Barroso

Jose Manuel Barroso möchte mit Europa Kurs auf ein Ende der Krise nehmen (© Vincent Kessler / Reuters)

Am Donnerstagabend beginnt der zweitägige EU-Gipfel in Brüssel. Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso rief die EU-Mitgliedstaaten dazu auf, ein klares Zeichen im Kampf gegen die Euro-Krise zu setzen. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker warnte Großbritannien indes vor dem Versuch, Sonderrechte zu fordern.

Barroso unterstrich am Donnerstag vor Beginn eines Kongresses der Europäischen Volkspartei in Marseille die Wichtigkeit des EU-Gipfels. "Die ganze Welt blickt auf uns", sagte der Portugiese. Er appellierte eindringlich an die Staats-und Regierungschef, "alles" für eine Rettung des Euro zu tun. "Es ist extrem wichtig, dass wir alle, die ganze EU, zeigen, dass der Euro unumkehrbar ist." Der Brüsseler Gipfel sei "entscheidend".

Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder kommen am Donnerstagabend in Brüssel zusammen, um über die Euro-Schuldenkrise zu beraten. Deutschland und Frankreich setzen sich dabei für verbindliche Regeln in der Haushaltspolitik und für eine engere wirtschaftspolitische Abstimmung ein. Diese Änderungen wollen sie vertraglich verankern.

Juncker warnt Briten
Vor dem EU-Gipfel hat Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker Großbritannien davor gewarnt, im Zuge möglicher Änderungen der EU-Verträge Sonderrechte herausschlagen zu wollen. Er werde nicht hinnehmen, dass das Nicht-Euro-Land Großbritannien sich im Gegenzug für seine Zustimmung Rechte und Pflichten insbesondere im Finanzsektor herausnehme, die andere nicht hätten, sagte der luxemburgische Regierungschef dem französischen Radiosender France Info am Donnerstag.

Wenn es auf dem Gipfel keine Einigung aller 27 Staaten geben, "werden wir eine Einigung innerhalb der 17 (Euro-Staaten) schließen". Der britische Premierminister David Cameron hatte am Vortag mit einem Veto gegen EU-Vertragsänderungen gedroht, sollte Großbritannien nicht "Sicherheiten" von den EU-Partnern erhalten, insbesondere im Bereich seines wichtigen Finanzsektors.



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2 Kommentare von unseren Lesern

0

Kanonenrohr (113)
08.12.2011 18:06

Euch Sesselsitzer glaub ich das aufs
Wort, da Ihr unheimlich viel angst um Euren Gehalt habt den Ihr schon drei Generationen der Familie verspracht.
Ohne Wort Herr Baron und der Graf.........

0

josef4 (157)
17.06.2012 15:14

EU & Baroso (verkehrte Welt)
die ganze EU samt Baroso ist meiner Meinung nach korrupt,alles für die Banken und Spekulanten,würde man den Griechen die Rückkehr zur Drachme leichter machen,würde das Volk überleben.Abwertung=billiges Urlaubsland Massentourismus die Folge, Geld für jeden Griechischen Bürger angefangen vom Kellner bis zu Souvenirverkäufer,Taxler etc.etc,von jeder EU Hilfe sieht der kleine Bürger keinen Cent,dieses Geld bekommen wieder nur die Banken,und der normale kleine Bürger wird dadurch in den Selbstmord getrieben ? scheiß egal Hauptsache die Banken und Spekulanten überleben.


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