Die absurdesten Steuern Politik

Steuer auf Solarium, Chips, Sex und Regen

Geld

Zur Kasse, bitte!

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Zur Kasse, bitte!

Der Vorstoß von Oberösterreichs Bauernbund-Chef Max Hiegelsberger, aus der Kirche Ausgetretene zur Kasse zu bitten, ist kein Einzelfall. Bei Steuern werden Politiker besonders erfinderisch. Cola-Steuer, Regen-Steuer, Leichenwagen-Luxus-Steuer - Heute hat die kuriosesten Steuern aus ganz Europa für Sie zusammengetragen.

Cola-Steuer: In Frankreich sind zuckerhältige Getränke seit 1. Jänner 2012 um 11 bis 20 Cent pro Flasche teurer. Offiziell will Paris mit der "Cola-Steuer" gegen Fettleibigkeit vorgehen. Laut Kleine Zeitung liegt der wahre Grund aber klar an den leeren Staatskassen.

Fett-Steuer: Pro Kilogramm gesättigter Fettsäuren werden in Dänemark 2,15 Euro fällig, egal in welchem Nahrungsmittel.

Chips-Steuer: In Ungarn werden neuerdings nicht fette,sondern besonders salzige und süße Lebensmittel besteuert. Von der Chips-Steuer ausgenommen sind traditionelle Salami-Spezialitäten.

Leichenwagen-Luxus: Nach einer Neuregelung gelten Leichenwagen nicht mehr als Nutzfahrzeuge. Sie werden steuerlich mit Luxusautos gleichgesetzt.

Regen-Steuer: Einzelne deutsche Städte heben sie ein: Grundstücksbesitzer, von deren Areal aus Regenwasser auf die Straße und damit in die Kanalisation fließt, zahlen eine Extra-Abgabe.

Sex-Steuer: In der ehemaligen deutschen Hauptstadt Bonn entrichten Prostituierte sechs Euro Sex-Steuer pro Nacht. Zahlt eine Dame nicht, drohen 100 Euro Strafe.

Brutzel-Steuer: Die Stadt Essen wollte 2011 von Sonnenstudios eine eigene Abgabe einheben. Die Regierung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen lehnte den Plan ab.
Bald könnte es sich rentieren, eine Steuer für dumme Steuervorschläge zu verlangen. Vielleicht würde dann manch Politiker endlich zur Vernunft kommen.

Erich Nuler


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