Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Tote am Mount Everest | Ukraine-Krise

Lade Login-Box.

09.01.2012

Sparpaket

"Je länger sie arbeiten, desto besser fürs Land"

Werner Faymann EU-Gipfel

Werner Faymann (© Reuters)

SPÖ und ÖVP verhandeln abgeschottet von der Öffentlichkeit über das Sparpaket. Während die ÖVP Millionen bei den Ausgaben einsparen will, verlangt die SPÖ nach neuen Steuern. Bundeskanzler Faymann meldet sich in der ZIB2 dazu zu Wort. Auch zur Anzeige der FPÖ nahm er Stellung.

Eine Maßnahme, um Geld zu sparen, soll die Anhebung des Pensionsalters sein. ÖGB und AK kündigten schon Proteste an, verhandelt wird aber nur noch, wie hoch die Abschläge bei Frühpensionen sein werden. "Je später die Leute in Pension gehen, je länger sie arbeiten, desto besser ist es fürs Land", erklärte der Kanzler in der ZIB2 seinen Wunsch nach der Anhebung des Pensionsalters.

"Ohne Immobiliensteuer undenkbar"
Weitere Einsparungen soll es laut Faymann in der Verwaltung geben. Dort sollen Doppelgleisigkeiten ausgemerzt werden. Außerdem verlangt der Bundeskanzler schon seit längerer Zeit nach vermögensbezogenen Steuern. "Ein Sparpaket ohne Immobiliensteuern ist undenkbar", ist sich Faymann sicher. Bis jetzt war die ÖVP strikt dagegen, lenkte aber plötzlich überraschend ein.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl meinte zu Weihnachten noch, dass zwei Drittel des benötigten Geldes über Einnahmen generiert werden sollte, ein Drittel über Ausgaben, doch darauf legt sich Faymann nicht mehr fest.

Wählerschwund weil es "nix zu verteilen" gibt
Politologe Peter Filzmaier anlysierte das Verhalten der Sozialdemokraten. Er meint, dass die Bundeskanzler-Partei will, dass möglichst ihre Stammwählergruppen profitieren. Trotzdem können sie nicht verhindern, dass Unzufriedene zur FPÖ abwandern. In den Umfragen bleibt die SPÖ ziemlich konstant, die ÖVP verliert Wähler. Diese wandern zur FPÖ ab, Kanzlerbonus gebe es für Faymann also keinen. Für den Bundeskanzler liegt der Grund darin, dass es eben in einer Krise "nix zu verteilen" gebe.

"Gott sei Dank nicht in den Händen der FPÖ"
Auf die Anzeige der FPÖ gegen Faymann und seinen Medienstaatssekretär Ostermayer wegen der massenhaften Schaltung von Inseraten angesprochen, meinte Faymann: "Da rede ich nichts drein, da entscheidet die Staatsanwaltschaft. Das liegt Gott sei Dank nicht in den Händen der FPÖ."

News für Heute?


Verwandte Artikel

Schul-Sparen: Proteste aus allen Parteien

Jung-Politiker für Bildung

Schul-Sparen: Proteste aus allen Parteien

Peres warnt Heinz Fischer vor Iran

Israel-Besuch in Wien

Peres warnt Heinz Fischer vor Iran

Kurz zu Ukraine: Russen-Blockade "sehr negativ"

EU-Gipfel kippt Bankgeheimnis

Kurz zu Ukraine: Russen-Blockade "sehr negativ"

Hypo-Insolvenz wäre "OP am offenen Herzen"

Regierung verteidigt Rettung

Hypo-Insolvenz wäre "OP am offenen Herzen"

Regierung startet Image-Tour durchs Land

Erfolgreich. Österreich

Regierung startet Image-Tour durchs Land

Ukraine: Regierung setzt auf "Deeskalation"

Konsequenzen "diskutieren"

Ukraine: Regierung setzt auf "Deeskalation"

Steuerpaket in letzter Minute entschärft

5,5 Milliarden fürs Budget

Steuerpaket in letzter Minute entschärft

Shopping-Kalender für Sparefrohs

Billig-Prognosen 2014

Shopping-Kalender für Sparefrohs

Eugen Freund bekam 90.000 Euro ORF-Pension

Außerdem 246.000 Abfertigung

Eugen Freund bekam 90.000 Euro ORF-Pension

Steuerpaket soll heuer 779 Mio. Euro bringen

Kritik während Begutachtung

Steuerpaket soll heuer 779 Mio. Euro bringen

Eugen Freund bezog doch ORF-Pension

Entgegen "Heute"-Interview

Eugen Freund bezog doch ORF-Pension

Österreicher wollen heuer weniger sparen

Sparbuch weiter am beliebtesten

Österreicher wollen heuer weniger sparen


1 Kommentar von unseren Lesern

0

Ricky (421)
10.01.2012 21:32

Sparen in höheren Ebenen!
Was brauchen die beiden solange überlegen eingespart wird bei denen die am meisten kosten, und kassiert wird bei denen die am meisten haben. Aber nicht auf Kosten v.Kranken die nicht mehr arbeiten können. Es ist einfach diskreminierend auf kranke Erwerbstätige loszugehen die weil sie krank sind einfach keinen Job mehr bekommen. Die Politiker gehen immer nur auf die Pensionisten los, wo bleiben denn die Vertreter d.Pensionisten ? Ich habe 37Jahre Vollzeit gearbeitet u.jetzt bin ich krank ich könnte einen Roman schreiben was ich seitdem mitgemacht habe ( Gruselroman). Mir wirds schön langsam zu blöd.


MeinungHeute

Lade TED

Ted wird geladen, bitte warten...


TopHeute



QuickKlick