Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Neue ÖVP-Gesichter | Unwetter-Chaos

Lade Login-Box.

16.01.2012

Protestvideo veröffentlicht

ORF-Redakteure wettern nun auf YouTube

Die ORF-Redakteure veröffentlichten am Montag ein Video, in dem sie einmal mehr in deutlichen Worten gegen die geplanten Postenbesetzungen im ORF protestieren. Der kurze Film, der über die Plattform YouTube im Internet verbreitet wurde, zeigt Moderatoren und Redakteure der aktuellen Information, die eine Resolution verlesen.

Dabei treten fast alle Promis der ORF-Information auf, so auch die Moderatoren der Nachrichtensendungen. Unter anderem kritisieren sie, dass in den Redaktionen Dienstposten gestrichen würden, während für Stellen, die zur Erfüllung parteipolitischer Wünsche geschaffen worden seien, offenbar Geld vorhanden sei.

"Wie sehr die aktuellen Postenbesetzungen als politisch ausgehandelt gesehen werden, hat auch die öffentliche Diskussion in den vergangenen Wochen klargemacht", heißt es in dem abwechselnd verlesenen Text. Heftige Kritik setzt es an der ORF-Führung: "Weil der Eindruck entsteht, die Unabhängigkeit des ORF sei nicht mehr gegeben, halten wir das Vorgehen der ORF-Geschäftsführung in hohem Maße für unternehmensschädigend."

Neuaufstellung im ORF gefordert
Vom Gesetzgeber fordern die Redakteure Rahmenbedingungen, die die Unabhängigkeit des Unternehmens sicherstellen würden, etwa durch eine Neuaufstellung der ORF-Gremien. Die Redaktion will jedenfalls weiter offen ihren Unmut kundmachen, wie es in dem Video heißt: "Der ORF gehört den Österreicherinnen und Österreichern, nicht den Parteien. Um das zu unterstreichen, werden wir unseren Protest fortsetzen."

Das Video sei ausschließlich mit privatem Equipment erstellt worden, betonen die Journalisten. Seit mehr als drei Wochen gehen die ORF-Redakteure öffentlich wegen der Geschäftsführung auf die Barrikaden. Stein des Anstoßes war eine Aussendung einen Tag vor Weihnachten, in der die ORF-Geschäftsführung die Bestellung mehrerer neuer Dienstposten bekanntgab.

News für Heute?


Verwandte Artikel

Song Contest: Steiermark kritisiert Vergabe

Wien zahlt 11,71 Mio. Euro

Song Contest: Steiermark kritisiert Vergabe

Offener Brief an Niko Pelinka

Der ganze Wortlaut

Offener Brief an Niko Pelinka

Faymann: ORF-Job Sache von Wrabetz

Causa Pelinka eskaliert

Faymann: ORF-Job Sache von Wrabetz

3000 Bewerber für "Pelinka-Job"

Als Wrabetz-Büroleiter

3000 Bewerber für "Pelinka-Job"

ORF-Proteste wegen neuem Innenpolitik-Chef

Redakteurstreffen am Dienstag

ORF-Proteste wegen neuem Innenpolitik-Chef

ORF: Dietmar Hoscher neuer Stiftungsrats-Chef

Früher fast Rapid-Präsident

ORF: Dietmar Hoscher neuer Stiftungsrats-Chef

ORF will alle Kräfte am Küniglberg bündeln

Nur mehr ein Standort in Wien

ORF will alle Kräfte am Küniglberg bündeln

Viel Aufregung um Verdi-Oper

2 Sängerinnen krank

Viel Aufregung um Verdi-Oper

ORF muss 75 Mio. Euro einsparen

Bei Verwaltung und Film

ORF muss 75 Mio. Euro einsparen

ORF-Wrabetz kämpft gegen Quotenrückgang

Neuer Tiefstwert im April

ORF-Wrabetz kämpft gegen Quotenrückgang

Ö1-Mitarbeiter protestieren gegen Sparmaßnahmen

Wrabetz: Disziplinäre Schritte

Ö1-Mitarbeiter protestieren gegen Sparmaßnahmen

Vermutlich keine Mehrheit

ORF-Neubau wird immer unwahrscheinlicher

Wrabetz weist Kritik zurück

Neuer Personalstreit im ORF entbrannt

Nobelpreisträgerin gegen Pelinka

"Der kleine Niko" - Jelineks Abrechnung mit der SPÖ



MeinungHeute

Lade TED

Ted wird geladen, bitte warten...


TopHeute



QuickKlick