Heute im Brennpunkt: Alpine-Insolvenz | Hitze
Lade Login-Box.
|
19.01.2012
"Einzige Sauerei"
Sparpaket: Wirbel um "Sportler-Erlass"
Hannes Reichelt (© Reuters)
Aufgrund dieses Erlasses zahlen Spitzensportler, in erster Linie handelt es sich um Skisportler, nur ein Drittel des Steuersatzes von "Normalbürgern".
"Sauerei"
Für den Finanzrechtsexperten Werner Doralt ist der Erlass "eine einzige Sauerei und ein Steuerprivileg erster Klasse". Spitzensportler haben laut dem Bericht aufgrund eines Erlasses eine eigene Bemessungsgrundlage. Sie versteuern aufgrund einer Pauschalregelung von ihren Einkommen aus Preisgeldern und Werbeeinnahmen nicht 100, sondern 33 Prozent. "Damit zahlt ein Spitzensportler de facto nur 17 Prozent Steuern", erklärte Doralt. Man werde prüfen, "ob diese Regelung im Sportler-Erlass noch zeitgemäß ist", kündigte Rauch an.
Der ÖVP-General meint aber auch, Sportminister Norbert Darabos (S) solle "klären, ob dieses Privileg notwendig ist". Dieser sieht sich für Steuern nicht zuständig. SPÖ-Budgetsprecher Jan Krainer kann sich vorstellen, dass der Erlass künftig lediglich für Preisgelder gilt. Im Finanzministerium gab man sich skeptisch, ob eine Änderung zu Mehreinnahmen führen würde. Wenig begeistert von der Idee einer Änderung ist naturgemäß ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der die Regelung verteidigt. "Wenn wir allerdings wollen, dass unsere Sportler künftig in Monte Carlo leben, dann soll man das machen."
"Sportler vertreiben"
"Die ÖVP will offensichtlich die letzten Spitzensportler aus Österreich vertreiben. Von allen guten Geistern verlassen, startet jetzt ÖVP-Generalsekretär Rauch auch bei den Sportlern eine Neiddebatte", so der Vorsitzende des Sportausschusses und Sportsprecher des BZÖ, Peter Westenthaler, zur ÖVP-Forderung nach einer höheren Besteuerung von Spitzensportlern.
"Unaufgeregte Diskussion" gefordert
Eine "unaufgeregte Diskussion", forderte am Donnerstag der freiheitliche Sportsprecher Generalsekretär Herbert Kickl anlässlich der Steuervorteile für Spitzensportler durch den sogenannten "Sportler-Erlass".
Verwandte Artikel
100.000 Namen online
Gebühren-Fallen
Fekter: Sind keine Steueroase
Apple vs. US-Kongress
Kostengründe
Winogradow
Rundumschlag des Präsidenten
Kostbarer Schlaf
Steuergelder
464.479 € im Jahr
300 Jobs wackeln
"Es ist schlimm"
ÖVP-Zuckerl für die Jungen
Einsatzkräfte im Stress
Schwer verletzt
Länder im Vergleich
Erhebliche Preisanstiege
Abgeltungssteuer fix
Wehrersatz-Steuer
Geld zurück holen
"Gesetz der Notwendigkeit"
Ohne Beine durch Wüste
"Nase voll" von Frankreich
Fiskalklippe umschifft
Budget "auf Kurs"
Prominente Steuerflüchtlinge
VgH: verfassungswidrig
Hass-Brief an Premier
Steuerabkommen ist fix
Ärger mit Finanzamt
Heute.at hat die Abcasher
Wegen Steuerschulden
Frankreich
Proteste Portugal
Chaos wegen EU-Sparpaket
Wiens Lenker Spitzenreiter
Nach Ausschreitungen
13,5 Mrd. Euro Sparpaket
Grundsteuer-Aus
US-Gerichtsurteil
Massenproteste
"Abzocke"
Tipps für langes Leben
"Fair"- und "Business-Tax"
Österreichischer Sportler
Ausschreitungen & Streik
1 Kommentar von unseren Lesern
Ricky (396)
19.01.2012 14:49
Aber v.d.Kleinverdienern schon!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ach ja nehmen wirs lieber den Kleinen weg die können sich eh nicht wehren. Wenn die Spitzensportler ein wenig f.Österreich u.d. Kleinverdiener Verständniss haben dann lassen sie diese Diskussion gar nicht zu u.erklären sich freiwillig bereit mehr zu zahlen. Weil wenn man liest was die Verdienen dann kann das doch kein Problem sein. Oder?
PolitikHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt