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21.01.2012

FPÖ-Neujahrstreffen

Strache will "mit Herz treibende Kraft werden"

Mit deftigen Ansagen gegen die Politik der Bundesregierung stimmten sich die Freiheitlichen am Samstag auf das politische Jahr ein. "Wir müssen Rot und Schwarz in die politische Fastenzeit schicken", wetterte FP-Chef Heinz-Christian Strache anlässlich des Neujahrstreffens der Partei in der gut gefüllten Salzburgarena. Seine Botschaft an die rund 2.500 Parteifreunde: "Wir wollen die bestimmende Kraft in unserem Heimatland Österreich werden."

In der fast eineinhalbstündigen Rede rechnet Strache mit der Politik von SPÖ und ÖVP ab. "Diese Bundesregierung ist eine unangenehme Mischung aus Unfähigkeit und Unwilligkeit." Sie würde die falschen Ziele verfolgen. Die Regierung sollte endlich Verantwortung übernehmen, zurücktreten und den Weg für Neuwahlen freimachen, meinte der FP-Chef. "Das Volk ist die beste Ratingagentur. Die Regierung hat von der eigenen Bevölkerung schon längst Ramschstatus erhalten."

"Gesundes Geld in kaputtes System"
ÖVP und SPÖ seien nicht bereit einzugestehen, dass die Euro-Entscheidung falsch war. "Es kann nicht sein, dass man permanent gesundes Geld in ein kaputtes System pumpt." Das diene nicht zur Rettung Griechenlands, sondern bediene nur die Banken und Spekulanten, erklärte Strache. "Es kann mir niemand erklären, warum der Steuerzahler immer die Banken aus dem Dreck ziehen muss."

Die Regierung denke nicht über eine ausgabenseitige Sanierung des Budgets nach, sondern über Steuererhöhungen. "Stopp damit. Wir haben die höchste Steuerquote der zweiten Republik." Es sollte statt der Schuldenbremse lieber eine "Subventionsbremse" in der Verfassung geben. Mit 18,5 Mrd. Euro an Subventionen oder 6,5 Prozent des BIP wäre Österreich "Europameister" bei den Förderungen. "Da können wir sieben bis zehn Mrd. Euro pro Jahr locker einsparen", schlug Strache vor. Es brauche eine Verwaltungs- und Gesundheitsreform, da sei genug Sparpotenzial.

WKR-Ball wird zum Thema
Zum Schluss wetterte Strache gegen die  Organisatoren der geplanten Demonstration anlässlich des WKR-Balls am kommenden Wochenende. Da seien auch Antisemiten dabei. Es wäre ein Skandal, dass Ariel Muzikant sich zu Wort gemeldet habe und diese Demonstration unterstütze. "Damit hat er dem Land keinen guten Dienst getan. Er sollte besser zurücktreten", forderte Strache.

Rund 2.500 Menschen aus ganz Österreich waren zum Teil mit Bussen nach Salzburg angereist, um dort, wo 2005 nach dem Bruch mit Jörg Haider Heinz Christian Strache zum Parteichef gewählt worden war, beim "Familientreffen der FPÖ" dabei zu sein. Zwei Stunden lang hatten sich die Parteifreunde bei Bier und Musik der John Otti Band auf  die Politikerreden eingestimmt, ehe sie mehr als zwei Stunden den Politikerreden zuhörten.

APA/red

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4 Kommentare von unseren Lesern

0

silver. (2084)
22.01.2012 08:19

Schwabo69...
...verbittert, wie eh und je.

Wenn man das jetzige Finanzsystem ablehnt bze. Reformieren will, ist man gleich ein Nazi oder ein Kommunist?

Weil es eh keine andere Möglichkeiten gibt?

Dieses Denken ist seit den 60ern verstorben....vielleicht müssen Sie noch mal die Schulbank drücken, denn Bildung haben Sie dringend notwendig.

0

unbekannt (178)
22.01.2012 08:38

Antwort auf Schwabo69...
Ah der rechte Recke silverpunkt...wie immer mit einem persönlichen Seitenhieb, weil er sich ja beleidigt fühlt, wenn sein großes Idol durch den Kakao gezogen wird.

Na gut, Herr G'scheit von und zu silver...dann klären Sie mich auf, welches bahnbrechende Wirtschaftssystem sich der liebe HC ausgedacht hat. Bislang kam da ja keine Erklärung, sondern wie immer nur Querschüsse ohne konstruktive Kritik, um der der besoffenen Wählerschaft zu gefallen. Und wie Ihr Posting zeigt, gehören Sie dieser offensichtlich an, denn außer persönlichen Angriffen kam da ja auch nix...schlafen Sie erst mal Ihren Rausch aus...

0

Ricky (427)
22.01.2012 16:41

Antwort auf Antwort auf Schwabo69...
Es gibt viel zu viel was geändert gehört, aber die linken rennen die letzten Jahrzehnte mit Scheuklappen durch die Gegend u.wollen der ganzen Welt helfen, Geld i.d.Rachen Integrationsunwilliger Zuwanderer schieben, und noch so mancher sinnloser Eigenheiten durchziehen. Wir sind nur ein 8Millionen-Volk u.müssen jetzt mal schauen das wir die Situation im eigenen Land i.d.Griff bekommen. Und den Grünen u.Roten kann ich nur empfehlen wenn ihr unbedingt helfen wollt dann zieht in eines d.Länder die Eure Hilfe brauchen, aber macht das gefälligst mit eurer Kohle u.nicht mit dem Geld d. hart arbeitenden Bevölkerung denn wir brauchen die Steuergelder fürs eigene Volk.

0

unbekannt (178)
21.01.2012 20:28

Lieber HC Schlaumeier
Offensichtlich haben Sie beim Schreiben Ihrer Rede (wobei ich nicht glaube, dass Sie diese selbst geschrieben haben) zu tief ins Glas geschaut.

"Es kann nicht sein, dass man permanent gesundes Geld in ein kaputtes System pumpt." Das bedeutet also, dass Sie die Marktwirtschaft ablehnen. Demnach wollen Sie also, wenn Sie die Macht ergreifen sollten (was uns hoffentlich erspart bleibt), wieder den Nationalsozialismus einführen. Meine Frage: Sind Sie beim Paintballspielen zu oft am Kopf getroffen worden? Oder sind Sie für den Kommunismus? Dann sollten Sie mal die Partei wechseln...

Aber egal, wer seine Schäfchen erst besoffen machen muss, damit sie sich eineinhalb Stunden lang den Müll aus Ihrem Mund anhören, der braucht sich über solche Kleinigkeiten keine Gedanken machen.


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