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30.01.2012

Budgetsanierung

Die Grünen haben radikale Sparpläne

Glawischnig

Grün-Chefin Glawischnig (© Wallentin)

Jetzt schalten sich auch die Grünen in die Spar-Debatte ein. Mit drei großen Vorschlägen wollen sie das Budget langfristig sanieren.

Die 19 verschiedenen Krankenkassen sollen zu einer zusammengelegt werden. Sparpotenzial laut Grün-Chefin Eva Glawischnig: 100 Mio. Euro. Die Schulverwaltung soll schlanker gemacht, Doppelgleisigkeiten zwischen Landesschulräten und Bundesbehörden beseitigt werden. Und schließlich will die Öko-Partei die Pensionsversicherung vereinfachen. Insgesamt würden diese Pläne, die Glawischnig VP-Chef Michael Spindelegger unterbreitete, 500 Mio. Euro pro Jahr sparen.

Interessant: Umweltthemen sucht man bei den Plänen der Grünen vergeblich. Auch die lange Zeit propagierte ökologische Steuerreform ist (vorerst?) kein Thema.
Von FPÖ und BZÖ kam postwendend Spott für die Grünen Ideen. FP-General Herbert Kickl sprach von "Kopien aus dem FP-Parteiprogramm". Das BZÖ höhnte, die Grünen hätten "nach Jahrzehnten des politischen Irrweges die Politik Jörg Haiders" aufgegriffen.

Justizministerin Beatrix Karl sucht unterdessen nach Einsparungspotenzial bei kleinen Bezirksgerichten. Hier könnten 31 Mini-Gerichte dem Sparstift zum Opfer fallen.


(© R. Zwickelsdorfer / P. Reidinger)

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2 Kommentare von unseren Lesern

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Ricky (427)
02.02.2012 14:58

Wozu???????
In Österreich wird der Sparstift angespitzt u.wer zahlt drauf die Österreicher. Warum. Damit wir Nettozahler bleiben und noch mehr Millíarden in den EU-Topf hineinbuttern und die EU noch mehr Pleitestaaten aufnehmen kann die dann von unseren hartverdienten Geld aufgepäppelt werden. Kann man denn wirklich so blöd sein das man das mit sich machen läßt . Unsere Politiker sind schon so EU hörig das ihnen die wirklichen Anliegen der Österreicher Sch....egal sind. Na dann Gute Nacht Österreich.

0

jot@chello.a... (119)
31.01.2012 01:48

Sparpläne der GRÜNEN
Ich bin bestimmt kein Freund dieser Partei, bin aber voll der Meinung der genannten Sparpläne.
In Zeiten der Datenverarbeitung müsste eine Zusammenlegung der verschiedenen Krankenkassen überhaupt kein Problem sein,
Aber das wird es nicht spielen. da jede Kasse mit vielen hochdotierten Personen (Parteifreunden aller Coleurs) besetzt ist. Dann wundern wir uns über das marode Sozialsystem. Das finde ich eine Sauerei wie mit unserem Geld umgegangen wird.
Das gleiche wird auch beim Schulsystem gespielt.


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