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31.01.2012
Nach "Juden-Sager"
Fischer verweigert Strache Ehrenzeichen
Heinz-Christian Strache bei der Eröffnung des WKR-Balls (© Fayer/APA)
+++ FPÖ-Chef Strache setzt sich zur Wehr +++
Strache soll dort angesichts der heftigen Proteste gegen die Veranstaltung unter anderem gemeint haben: "Das war wie die Reichskristallnacht" und "Wir sind die neuen Juden." Der FPÖ-Chef bestritt diese Äußerungen nicht, sieht sie aber als aus dem Zusammenhang gerissen.
+++ Diskutieren Sie mit: Verweigert Fischer Strache zurecht einen Orden? +++
Den Bundespräsidenten besänftigte das nicht. Da Strache "die Demonstrationen gegen den WKR-Ball - in welchem Zusammenhang auch immer - mit dem verbrecherischen und zahlreiche Todesopfer fordernden Novemberpogrom der Nationalsozialisten in Zusammenhang gebracht hat", habe er entschieden, die Verleihung des Ehrenzeichens zurückzustellen. Strache hatte am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“ angekündigt, den Orden - zu dem Zeitpunkt waren die behaupteten Aussagen noch nicht bekannt - nicht tragen zu wollen. Annehmen wollte er ihn freilich, da er ihn ja verdient habe.
Spätere Verleihung möglich
Der Bundespräsident hätte in der Vergangenheit Ehrenzeichen immer wieder einmal zurückgestellt, hieß es aus der Hofburg. Ob es zu einer späteren Verleihung kommen wird, wollte man in der Hofburg nicht einschätzen.
Heute-Leser gegen Vergabe
Auch die Heute-Leser sprachen sich in einer Umfrage mehrheitlich gegen eine Vergabe des Ehrenzeichens an den FPÖ-Parteichef aus. Knapp 66,7 Prozent meinten, eine Verleihung des Ordens an Strache sei eine "Schande". Fast 1.200 Leser hatten sich seit Montag innerhalb von knapp 24 Stunden an der Umfrage beteiligt.
Spindelegger "empört"
Kritik an den Aussagen Straches kam auch von Vizekanzler Michael Spindelegger, der sich nach dem Ministerrat am Dienstag "empört" zeigte. Eine mögliche Koalition mit den Freiheitlichen nach den nächsten Wahlen wollte der ÖVP-Chef allerdings nicht ausschließen.
FPÖ: "pseudomoralische Agitation"
Die Freiheitlichen reagieren wenig überraschend mit scharfer Kritik am Staatsoberhaupt. "Bundespräsident Fischer dürfte offenbar kein Problem damit haben, wenn hunderte vermummte Linksextremisten unmittelbar vor seinem Amtssitz mit Bomben spazieren gehen und gewalttätige Akte inklusive Brandschatzung und Körperverletzungen setzen", so der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl in einer Aussendung. "Mit der 'Zurückstellung' der Verleihung eines Ehrenzeichens betreibe Fischer pseudomoralische Agitation und handle alles andere als staatsmännisch", so Kickl.
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APA/red.
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7 Kommentare von unseren Lesern
Ricky (393)
01.02.2012 00:17
Irrtum!!!!!!!!!!
Mein Kommentar ist für Schwabo69 gedacht und nicht für bohuslav0 Sorry.
pepperland (1)
31.01.2012 21:07
Durchsichtig und Gehässig
Unabhängig welcher politischer Gesinnung man auch ist, so ist es menschlich gesehen eine widerliche Charakterlosigkeit, wenn man die Krawalle, welche bei besagtem Ball durch Demonstranten verursacht wurden, durch private Aussagen eines unliebsamen und nicht grundlos populären Politiker, vertuschen und verharmlosen möchte. Ich erinnere mich noch an das leidige Rapid-Austria-Match, wo man rigoros gegen die Angriffe von Hooligans vorgeht und diese verurteilt. Dies ist vollkommen rechtens - genauso gehört aber auch gegen jene gewalttätige Demonstranten vorgegangen, anstatt Wortklauberei bei H.C. Strache zu betreiben und seine Aussage, die Niemanden geschadet hat, als Kapitalverbrechen hinzustellen!
bohuslav0_0 (53)
31.01.2012 20:04
Was will dieser Fischer
Ein Präsident, der fast immer auf seinen Sessel in Österreich sitzt, und fast kein Land von ihm besucht werden will, sollte lieber über seine eigene Unfähigkeit nachdenken. Welches Land legt wert darauf, von ihm besucht zu werden? Herr Strache kann froh sein, nicht zu jener Personengruppe zu gehören, die meist leistungslos, durch freunderlwirtschaft, zu Orden gekommen sind! Wo bleiben die Orden für jene Menschen, die kranke bettlägrige Menschen für einen Hungerlohn betreuen und später durch Bandscheibenvorfälle in Frühpension gehen müssen? Als Lohn erhalten diese Leute eine verminderte Pension! Unsere Ordenträger erhalten himmlische Pensionen! Herr Fischer, sie haben sicherlich einen Orden und eine himmlische Pension!
Ricky (393)
31.01.2012 14:32
Na Hr.Fischer
ich wüßte noch ein paar Dinge die wichtiger wären z.B. warum Demonstranten die Leute bespucken od.Sachschäden begehen od.dafür Verantwortlich sind das ein Großaufgebot v.Polizisten notwendig macht nicht zur Kassa gebeten werden. Ja und was ist mit denen die den Termin ausgerechnet an dem Tag u.Ort inszenierten an dem dieser Ball stattfand. Und überhaupt sollte das Volk bestimmen wer ausgezeichnet wird, weil da gibts keine Freunderlwirtschaft, die meisten Orden werden nähmlich so vergeben. Mir kommt das Kotzen wenn ich sehe was so alles eine Auszeichnung bekommt.
Schwabo69 (118)
31.01.2012 16:48
Antwort auf Na Hr.Fischer
Ich hoffe, es hat Sie jemand dabei beobachtet, als Sie diesen Schwachsinn getippt haben und Ihnen eine Kopfnuss verpasst, damit das letzte bisschen an Gehirnzellen wieder in Gang kommt. Schämen Sie sich für dieses Post, das ist ja an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten!
Der Holocaust-Gedenktag findet nicht zum Spaß an diesem Tag statt! Was Kreaturen wie Sie vielleicht verdrängen: Am 27. Jänner 1945 wurde das KZ Auschwitz befreit, auch wenn Sie vermutlich die Existenz dieser Tötungsmaschine leugnen. Menschen auf der ganzen Welt gedenken an diesem Tag den Opfern des Nationalsozialismus.
Dass dann ein Haufen Holocaust-Leugner - wie ihr geliebter HC - am selben Tag in der Hofburg tanzt und mit dem Champagner-Glas in der Hand meint, sie wären so arm, wie die in der NS-Zeit verfolgten Juden, ist tatsächlich noch geschmackloser als Ihr Posting.
Danke HeiFi!
bohuslav0_0 (53)
31.01.2012 19:44
Sind wir schon im Dritten Reich, dass Meinungen mit Kopfnüssen geahndet werden?
Seit wann bestimmt eine bestimmte Gruppe zu welchem Tag ein Ball stattfinden darf und von wem?
Seit wann bestimmt eine bestimmte Gruppe, wer was denkt oder gedacht hat? Nähern wir uns der Ideologie des Dritten Reiches, nur mit anderen Verfolgten?
Seit wann ist es möglich, dass Personen gegen das Wiederbetätigungsgesetz verstossen können ohne bestraft zu werden! Wenn auf diesem Ball Nazis ihre Gesinnung und Gedankengut strafbar veröffentlicht haben, dann sollten diese längst in Haft sein! Ist dies geschehen? Warum nicht? Noch sind wir ein freies Land!
Ricky (393)
31.01.2012 22:38
Antwort auf Sind wir schon im Dritten Reich, dass Meinungen mit Kopfnüssen geahndet werden?
Sie sollten aufpassen was sie posten , denn ich bin genauso entsetzt über das was im 2Weltkrieg passiert ist und zwar mit allen Menschen u.nicht nur speziell m.d.Juden. Übrigens steht mein Großvater im Google weil er gegen Hitler gekämpft hat u.meine Famiele zu Hause extrem darunter leiden mußte. Aber sie sind genauso wie so manche andere die Tatsachen andauernd verdrehen u.sichs so hinlegen wie sie es brauchen. Auch gehen bei mir viele auländische u.gutintegrierte Freunde aus u.ein u.glauben sie mir die Verstehen das was sich derzeit i.Österreich abspielt genausowenig wie viele andere. Aber sie sind ja bekannt dafür das sie einen leichten Verfolgungswahn haben. Begeben sie sich endlich in Behandlung denn jemand der diese Demonstration gut heißt hat möglicherweise nicht alle Tassen im Schrank. Und ich hoffe das dies gebracht wird u.mir Gelegenheit gegeben wird mich zur Wehr zu setzten gegen so eine diffamierende Schmiererei.
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