"Schlupflöcher schließen" Politik

Regierung verkündet Aus für Frühpension

Regierung verkündet Aus für Frühpension

Einschränkungen soll es auch für jene geben, die bereits in Pension sind (© APA)

Einschränkungen soll es auch für jene geben, die bereits in Pension sind
Vizekanzler Michael Spindelegger spricht jetzt Klartext: Die Frühpension ist in Österreich nun Geschichte. Einschränkungen soll es demnach auch für jene geben, die bereits in Pension sind. Insgesamt soll es bei den Pensionen bis 2016 Einsparungen von 7,8 Milliarden geben.

"Eine Frühpension, wie es sie derzeit gibt, wird künftig nicht mehr möglich sein. Wir heben das Pensionsalter für die Korridorpension an, wir schränken die Hackler-Pension weiter ein, wir schließen alle Schlupflöcher. Auch jene, die in Pension sind, werden etwas beitragen und mindestens einmal eine Null-Runde hinnehmen müssen", kündigte der Vizekanzler an.

Antrittsalter um "drei bis vier Jahre" anheben
Spindelegger rechnet weiters damit, dass das Pensionsantrittsalter bis 2020 um "drei bis vier Jahre" angehoben werden kann. Das sei auch bereits den Pensionisten-Verbänden mitgeteilt worden. "Und jetzt muss die SPÖ halten", verlangt der ÖVP-Obmann die Einhaltung der Vereinbarungen vom Koalitionspartner.

Insgesamt bestätigte Spindelegger, dass die Verhandlungen über das Sparpaket "in der Zielgerade" sind. Nach Angaben des Vizekanzlers fehlen vom rund 27 Milliarden schweren Sparpaket bis 2016 nur noch zwei Milliarden. "Voraussetzung für diesen Fortschritt ist aber, dass die SPÖ-Zusagen halten."

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7 Kommentare
mondelfe68 Routinier (31)

Antworten Link Melden 1 am 14.02.2012 10:29

ja was ist eigentlich mit den menschen die mit 42 jahren (hat bis dato immer gearbeitet) schon so körperlich kaputt sind nur noch schmerzen haben schon die 8 OP hinter sich haben und keine besserung in sicht ist ,die Gutachter nur noch den kopf schütteln weil sie von Richtern Arbeiten geschickt wird mit der aussage SIE SIND LEIDER ZU JUNG FÜR DIE
F R Ü H P E N S I O N . muss man den den kopf untern arm tragen ????? liebe politik ! man muss unterscheiden wer dachinierer ist und wer nicht . und das die pensionen immer gekürzt werden ist auch ein witz das sind menschen die immer eingezahlt haben die aber leider HEUTE wo sie alt sind grad noch was zum leben haben .

unbekannt Newcomer (2)

Antworten Link Melden 1 am 09.02.2012 16:45

Es scheint so als würde sich unser Land, ziemlich verschlechter. Man spart und kürzt bis sich die Balken biegen. Die Pensionen sollen bis 2020 heraufgesetzt werden. Ich glaube, das ich gerade träume. Solche Aussagen ist doch wirklich, das Allerletzte, ältere Personen bis 72 oder sogar bis 75 arbeiten zu lassen. Menschen in einem bestimmten Alter sind gebrechlich und wenn man gearbeitet hat, sollte man auch in Pension gehen können.

Jedoch, wenn es so kommen sollte, dann wäre ich auch dafür, das unsere Politiker bis 85 gehen sollten. Im Parlament herumsitzen, sich gegenseitig anschreien, nicht ausreden lassen oder gar Zeitung lesen, das kann ich auch!

Sepp1903 Newcomer (1)

Antworten Link Melden 1 am 09.02.2012 15:22

Autofahrer und Pensionisten sind die Mekkühe der Nation.
Es wird a waj gebn und die Politschmarotzer werds nimma gebn.

Sunny_Y Veteran (421)

Antworten Link Melden 2 am 07.02.2012 16:07

Alleine für seine "Hämmer"-Aussage am vergangenen Sonntag gehört er sofort abgesetzt. Dieses parteipolitische Gebänkel ist weder eines Vizekanzlers würdig, noch ist es in Zeiten wie diesen angebracht. Anstatt für Österreich zu arbeiten, wird versucht, Parteipolitik auf primitivstem Level zu betreiben.
Kopf schüttel!

jot@chello.at Veteran (119)

Antworten Link Melden 2 am 07.02.2012 13:42

Alle jene die ihr Leben lang gestresst gearbeitet, sich im Berufsalltag weitergebildet haben, dadurch ein wenig mehr verdienten, sollen wieder einmal geschröpft werden. Weiters haben diese Leute ihr Leben lang Steuern (und nicht wenig) gezahlt. Das letzte mal geschröpft durch die Streichung des Alleinverdiener-Freibetrages.
Alle jene, die ein angenehmes Leben geführt haben, weniger verdienten, haben in den meisten Fällen keine Steuern bezahlt.
Die beiden Vertreter der Pensionistenvereine sind sowieso zum Schmeissen, da sie selbst Multiverdiener sind. Wie kann eine solche Person einen Kleinverdiener vertreten ???
Was haben sie erreicht bei der angeblichen Beschwerde wegen des Alleinverdiener-Freibetrags beim Vefassungsgerichthof ??? Man setzt auf das Vergessen.
Wozu gibt es diese Vereine, die die Pensionisten in wesentlichen Fragen nicht vertreten.

wolfram2 Routinier (24)

Antworten Link Melden 2 am 07.02.2012 08:05

Warum immer die Pensionisten ? Wir haben in unserer Aktivzeit genug geleistet. Die Bauern benötigen zur Defizitabdeckung im Jahr 4,6 Mia Euro. Eine 4-köpfige Familie zahlt somt 2300 Euro im Jahr zur Defizitabdeckung der Bauern. 97% der Bauern zahlen keine Steuern, nicht einmal der ab Hof Verkauf ist abgabenpflichtig. Das Vermögen der Bauern wächst ohne dass diese an der Wertschöpfung des Staates etwas einbringen müssen. Eine Erbschaftssteuer wäre hier nur gerecht und auch tragbar, weil die Einheitswerte sowieso max 8% der Verkehrswerte der landwirtschftlichen Flächen beträgt.

Ricky Veteran (427)

Antworten Link Melden 2 am 04.02.2012 22:08

Was will man denn von den Pensionisten nicht noch alles schon mal überlegt das dann die Kaufkraft von einer großen Teil d.Bevölkerung ziemlich rückläufig werden könnte. Und was ist wenn jemand krank wird u.nicht mehr arbeiten kann, soll er sich dann gleich denn Strick umhängen od. vor den nächsten Zug springen? Weiß aus eigener Erfahrung das man dann behandelt wird wie ein Aussätziger auch wenn man immer Vollzeit gearbeitet hat.

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