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04.02.2012

Frühpension abgeschafft

SPÖ und ÖVP streiten über Pension-Nullrunde

Pensions-Nullrunde entzweit die Regierung (© APA)

So einig, wie Vizekanzler Michael Spindelegger verkündete, ist sich die Regierung in Sachen Pension offenbar nun doch nicht. Bundeskanzler Werner Faymann erteilte nämlich der vom ÖVP-Chef proklamierten Nullrunde bei den Pensionserhöhungen umgehend eine Absage.

Vizekanzler Michael Spindelegger  sprach zuvor Klartext : Die Frühpension ist in Österreich nun Geschichte. Einschränkungen soll es auch für jene geben, die bereits in Pension sind. Insgesamt soll es bei den Pensionen bis 2016 Einsparungen von 7,8 Milliarden geben.

"Schlupflöcher schließen"
"Wir heben das Pensionsalter für die Korridorpension an, wir schränken die Hackler-Pension weiter ein, wir schließen alle Schlupflöcher. Auch jene, die in Pension sind, werden etwas beitragen und mindestens einmal eine Null-Runde hinnehmen müssen", kündigte der Vizekanzler an.

Faymann: "Kommt nicht in Frage"
Ohne konkret auf Spindelegger einzugehen, stellte der Bundeskanzler Werner Faymann kurz darauf fest: "Zu den Details gibt es immer wieder Falschmeldungen."  Die von Spindelegger in den Raum gestellte Null-Runde für Pensionisten kommt für Faymann "nicht in Frage".

SPÖ-Spitze geschlossen gegen Spindelegger-Vorschläge
Der Bundeskanzler ergänzte, dass bei Kleinstpensionisten "sicher nicht" gespart werde. Kürzungen bei Pensionen unter 1000 Euro im Monat kommen für ihn nicht infrage. Auch der Präsident des SPÖ-Pensionistenvervandes, Karl Blecha, dementierte ebenso wie zuvor schon Sozialminister Rudolf Hundstorfer eine Null-Runde für Pensionisten.

Hundstorfer dementierte zudem die Ankündigung Spindeleggers, dass bei der Hackler-Regelung das Antrittsalter von 62 auf 63 Jahre angehoben werden soll. Nicht kommentieren wollte der Sozialminister hingegen die Ankündigung des Vizekanzlers, dass es eine solche Anhebung des Antrittsalters bei der Korridorpension geben werde. Hundstorfer bestätigte, dass es Änderungen bei der Korridorpension geben werde, ohne allerdings Details zu nennen.

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10 Kommentare von unseren Lesern

1

krankarl (42)
13.02.2012 12:37

Sparpaket ist zum lachen !
auf die Frage was den Vizekanzler das Sparpaket kostet,
kam die Antwort 2.500 € im Jahr.
Wieviel ist das für Ihn? Das sind 14 % eines Monatsgehaltes, was er im Jahr mehr an Steuern zahlt.
Ich finde, diejenigen, die die Schulden verursachen sollten als erster und zwar sehr hart zur Kasse gebeten werden.
Was brauchen die Minister solche Monatsgehälter, wenn
Sie den Staat nur in die Schulden reiten.
2.500 Monatsgehalt würden reichen. Streichung de Dienstwagens und alle anderen Privilegien weg, damit sie einmal wissen was es heißt, mit schwer verdientem Geld auszukommen. Wenn die im Parlament sitzen, hören die meisten oft gar nicht zu, um was es eigentlich geht. Da sitzen sowieso 50 % unnötig herum. Da könnte man sehr viel einsparen, wenn man dor zum ausmisten anfängt

1

bohuslav0_0 (53)
10.02.2012 20:22

Den kleinen Mann schröpfen um dem Reichen mehr zu belassen!
Für welche Bevölkerunsschicht ist die Pension eine Existensfrage? Antw.: Für jene, die gerade genug verdienen um ihr leben meistern zu können! Das die ÖVP ihre Leute (Reiche, Manager, Firmen, etc.) vertritt ist klaar. Ich hatte jedoch keine Ahnung, das eine Sozialistische Partei Österreichs auch das gleiche Klientel vertritt!!! Bald wird es weitere / wieder Menschen geben, die aus Verzweiflung über dieses "humane" Sparpaket, Ihre Familienmitglieder niedermetzeln etc. Leider wenden sie gegen die falschen Menschen gewalt an!

0

2004 (177)
09.02.2012 11:19

pensionsschlupflöcher schließen.....
....da gibts in a-2560 ein ams dessen leiter ging 2011 mit 60 j in pension, detto in a-2500 dessen ehemaliger ams leiter nunmehr in a-2603 als bürgermeister weiter werkt,

beide belasten nunmehr das staats-steuer-säckel frühzeitig und mit hoher wahrscheinlichkeit ( lebensalter ) auf jahrzehnt.

obendrein fehlen dem arbeitsämtern nun profunde kenner der arbeitsmarkt materie.

rechtmäßig mags ok sein, verständlich gerade noch, in dieser position sowie der allg. diskussion ( beamte, pensionen, lebensarbeitszeit ) sowie charakterl. und optisch äusserst fatal.

mfg

1

wolfram2 (24)
08.02.2012 06:44

Anhebung von Förderungen
Das Sparpaket ist zwar schon eindeutig zugeordnet an Pesionisten, Beamte und ÖBB. Aber welche Förderungen werden zur Abdeckung der Defizite bei Bauern und Genossenschaften jetzt angehoben.
Die Bauern und Genossenschaften erhalten ja dzt nur 4,6 Mia aus dem österr. Budget und nur 1,6 Mia von der EU zur Defizitabdeckung. Als man die Mineralsteuer erhöhte hat man ja auch die Zuschüsse für Diesel in der Landwirtschaft erhöht und die KFZ Steuer für LKW gesenkt und gleichzeit die Familienbeihilfe gekürzt.
Zeit wird's für neue Förderungen der Bauern für Audi - Mercedes und BMW...

2

schasqastl (2)
06.02.2012 12:13

IHR A..POLITIKER
Fangt bei euren HOHEN PENSIONEN zu sparen an und nicht bei der ALLGEMEINHEIT--DA sind auch unsere PENSIONISTEN(VER)TRETER VON ROTSCHWARZ gemeint die ausschauen wie die 2 von der MUPPET show!!

4

unbekannt (1)
05.02.2012 10:04

Typisch
Typisch geht auf die kleinen los! Ich würd denen im Monat 1000- 1200 Euro zur Verfügung stellen, damit müssen sie sich Ihre Wohnung leisten können, Ihr Auto selber bezahlen,jeden Tag damit zur Arbeit fahren, Einkaufen gehn,.... wenn Ihnen am Jahresende dann noch was übrig bleibt, um sich vielleicht ein neues Auto zu kaufen, weil der alte nichts mehr taugt, dann können sie meiner Meinung nach entscheiden bei wem Eingespart wird! Wenn natürlich alles bezahlt wird von uns könnens ja a große Lippe reißen!

4

Ricky (427)
04.02.2012 20:20

Sparpaket wieder b.d.Kleinen!!!!!!!!!!!!!!
Sie haben es noch immer nicht geschnallt das sie endlich bei sich sparen sollen u.nich wieder b.d.Kleinen. Die Kleinpensionisten können sich ja eh nichts mehr außertürlich leisten. Verzichtet auf diese blöde Ordenverleihung u.auf d.Opernball auf ein viertel euren Gehaltes BP kann man auch einsparen . Und natürlich auf die Sozialschmarotzerei v.s.einigen. Weiters bräuchten wir nicht Millionen f.Förderung d.deutschen Sprache wenn sich die Zuwanderer ein bißchen Mühe geben würde ginge es auch so. Ja und so manche Fuzie-Vereinen würde ich auch die Kohle streichen. Ja eins noch weniger Politiker brauchen wir auch.

1

Sunny_Y (421)
05.02.2012 10:40

Antwort auf Sparpaket wieder b.d.Kleinen!!!!!!!!!!!!!!
wenn ich das lese, habe ich das Gefühl, man müsste die Deutschkurse noch ausweiten obwohl Sie dem Grunde nach recht haben.

4

Sunny_Y (421)
04.02.2012 20:09

lächerlich,
was die beiden Herren für ein Bild abgeben. Mit dem Sparpaket werden sie den ohnehin nicht vorhandenen Aufschwung komplett abstechen. Über derart weltfremde Ideen kann man sich nur wundern. Sie haben komplett abgehoben und keine Ahnung, wie es dem Wahlvolk in Österreich geht. Aber Hauptsache sie selbst sitzen bei der vollen Schüssel und haben ihre Schäfchen im Trockenen.
Mir kommt heute schon das Kotzen, wenn ich mir vorstelle, wie sie beim Opernball mit ihren Orden auftreten werden und heile Welt spielen.

0

josef4 (158)
12.03.2012 20:29

Gesetze
wozu wurde die Abgeltung der Pensionen mit der Inflationsrate beschlossen, keiner der Supernasen oder sollte man sagen Muppets, weder Kohl,noch Blecha pfeifft sich um uns Pensionisten, diese Abzocker sollten sofort Abgewählt werden, selbst Pensionen von denen jeder kleine Pensionist nur träumen kann,blöd in den Fernsehkasten reinreden aber totale Weicheier punkto Verhandlungen, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht, auch wir Pensionisten OHNO Lobby können einmal böse werden, Angefressen genug sind wir eh schon.


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