Heute im Brennpunkt: Neue X-Box
Lade Login-Box.
|
12.03.2012
Waidhofen an der Ybbs
Streit um "schwarze Legionärswähler"
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und sein Vize Wolfgang Sobotka: Letzterer steht in seinem Heimatort im Zentrum einer Kontroverse (© APA/Fohringer)
Laut den anderen Parteien hätten sich zahlreiche Ortsfremde mit NÖAAB- bzw. ÖVP-Nähe in der Gemeinde gemeldet, um das Wahlergebnis zugunsten der Schwarzen zu beeinflussen - was vom Bürgermeisterbüro entschieden zurückgewiesen worden war.
Zahl der Zweitwohnsitze stieg stark an
Die Zahl der Zweitwohnsitzer sei seit Jahren annähernd gleich, in den vergangenen sechs Monaten hätten sich vielleicht 20 bis 30 Personen zusätzlich zweitgemeldet. Auch sei das Wählerverzeichnis nicht beeinsprucht worden, "hinten nach einen Skandal zu konstruieren" erscheine "etwas dubios", so der Sprecher von Bürgermeister Wolfgang Mair (ÖVP) im Februar zur APA.
Opposition wollte vor Korruptionsstaatsanwaltschaft
Weil sich der gesamte Wahlkampf nur noch um dieses Thema gedreht habe, von den anderen Parteien der Gang zur Korruptionsstaatsanwaltschaft angekündigt und Vergleiche mit dem Jahr 1938 gezogen wurden, habe der LHStv. beschlossen, die umstrittenen Zweitwohnsitzer, die mehrheitlich "seit Jahren" in Waidhofen gemeldet seien, darum zu bitten, sich abzumelden und nicht wählen zu gehen, erläuterte sein Sprecher auf Anfrage.
Diese wollen der Bitte auch nachkommen, sagte er. Ziel sei es gewesen, die Debatte wieder auf die Zukunft der Gemeinde zu fokussieren. Ein Schuldeingeständnis sei das keineswegs, wurde betont.
FPÖ: "Bedenkliches Demokratieverständnis" Sobotkas'
FPÖ, SPÖ und Grüne interpretierten dies freilich anders. Die VPNÖ und Sobotka hätten ihr "bedenkliches Demokratieverständnis ungeschönt auf den Tisch gelegt", so die Freiheitlichen in einer Aussendung.
Das Wählerverzeichnis sei bereits erstellt, die "schwarzen Legionärswähler" würden daher auch aufscheinen, wenn sie sich jetzt abmelden.
SPÖ: ÖVP hätte "Angst vor Machtverlust"
Die Reaktion der ÖVP sei, "wie wenn man einen Dieb auf frischer Tat ertappt", meinte SPNÖ-Landesgeschäftsführer Günter Steindl. "Die Angst vor Machtverlust lässt die ÖVP offenbar immer wieder zu sehr fragwürdigen Mitteln greifen, um sich die Mehrheit im Land zu sichern", stellte dessen grünes Pendant Thomas Huber fest.
Dieses Thema werde den Landtag noch im Hinblick auf die Landtagswahl im kommenden Jahr beschäftigen, kündigte er an.
APA/red.
Verwandte Artikel
Salzburg-Regierung
Wegen Schlepperei
Nationalratswahl
Wahlkampf
Grüne von ÖVP überrascht
SPÖ-Angebot an Rössler
Reißverschlussprinzip
Salzburg-Koalition
Bei Wahlsieg
Kostet Krise seinen Job?
Keine Gesetzesänderung
ÖVP lädt Merkel ein
Nach Wahlen
Regierung ohne SPÖ vorstellbar
"Regieren nicht um jeden Preis"
Vertiefende Gespräche
Salzburg-Wahl
VP-Wahlsieg in Salzburg
Denkzettel für Burgstaller
Alle Bezirke
ÖVP fordert
Wahlkampftöne & Protest
Spannender Sonntag
Sozialjahr aufgewertet
Diplomatischer Eklat
Auf Parlamentsring
Finanzielles Risiko
Hoffen auf rasches Verhandeln
Susanne Riess
Privilegien sollen fallen
ÖVP-Zuckerl für die Jungen
Wahlkampf-Thema
Streit um Mio.
Schwerpunktaktion
Nach Absoluter
ÖVP holt 50,8 Prozent
SPÖ der große Sieger
Wahlkampf-Finale
In Kinotrailer
Volksbefragung
Skandal in Salzburg
"Erwinize me"
Wasser-Verkauf
Erwägt eigene Liste
Hitzige Wasser-Debatte
PolitikHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt