MedUni Wien Politik

Frauen bei Aufnahmetest milder beurteilt

Frauen bei Aufnahmetest milder beurteilt

Über 4000 Studierende stellten sich das letzte Mal dem Eignungstest (© Picturedesk)

MedUni Wien
Über 4000 Studierende stellten sich das letzte Mal dem Eignungstest
Riesenwirbel an der MedUni Wien: Gleiche Leistungen werden nicht mehr gleich bewertet. Wenn im Juli wieder Tausende Maturanten den Eignungstest zum Medizinstudium (EMS) absolvieren, werden Frauen gegenüber Männern bevorzugt.

Die Auswertung wird laut Verordnung vom 28. Dezember 2011 "genderspezifisch" erfolgen, Studentinnen somit milder beurteilt.
Hintergrund: Österreicherinnen schneiden beim EMS-Test deutlich schlechter ab als männliche Aspiranten. Im Vorjahr waren mehr als die Hälfte der 4614 Bewerber in Wien weiblich. Frauen stellten aber nur 43,1 Prozent der Zugelassenen. Ähnliche Werte meldet die Medizin-Uni Innsbruck. Auf "genderspezifische" Auswertungen wird dort dennoch verzichtet. Laut Johannes Angerer, Sprecher der MedUni Wien, belegen Studien, dass Frauen bei der Fragestellung des an der Uni Freiburg (Schweiz) erstellten Tests benachteiligt werden. Das würde "genderspezifische" Beurteilungen rechtfertigen.

Was meinen Sie, liebe Leser? Sind "genderspezifische" Beurteilungen gerecht oder eher eine Diskriminierung der Männer? Diskutieren Sie mit!



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at!

Ihre Meinung

User haben auch diese Artikel gelesen

  • Heute-App downloaden:
  • Heute App für iOS
  • Heute App für Android

Ihre Meinung

6 Kommentare
WolferlSchitz Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 14.03.2012 17:21

Der Artikel hier "vergißt" (absichtlich?), dass das unterschiedliche Abschneiden von Frauen und Männern beim Eignungstest zum Medizinstudium immer nur bei den östereichischen Bewerber(inne)n, nie aber bei den deutschen festgestellt wurde, wie in den letzten Jahren immer wieder betont wurde. Also entweder sind die österreichischen Frauen dümmer als die deutschen (eher unwahrscheinlich), oder aber wir haben eine total fehlgeleitete Frauenpolitik (ganz offensichtllich). Die Tests für (österreichische) Frauen deswegen leichter zu machen ist geradezu absurd und eine Beleidigung für für Östereicherinnen. Das kann auch nur dem Hirn einer unfähigen Quotenfrau-Vizezrektorin an der MedUni Wien entspringen, die selber nur aus Quotengründen in ihre Position gekommen ist.

Glocki Newcomer (1)

Antworten Link Melden 1 am 14.03.2012 13:15

beim BMI ( Ausschreibung bei Polizei ) ist es schon lange so dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden. Siehe Wortlaut:

Es wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Frauen um die bezeichnete Funktion besonders erwünscht sind und besonders berücksichtigt werden; Wenn das keine Benachteiligung von Männern ist. Was sagt die Gleichbehandlungskommission??

gogeto Newcomer (4)

Antworten Link Melden 1 am 14.03.2012 07:49

... sofort klagen! Ich sag nur GlBG!
Diese VO kann doch nicht gesetzeskonform sein, solange Gesetze über Verordnungen stehen...

christian1965 Veteran (645)

Antworten Link Melden 1 am 14.03.2012 06:57

wurden doch schon mehrfach geändert, weil die frauenquote nicht passte. jetzt funktioniert es immer noch nicht, jetzt wird an der auswertung gebastelt?! warum nimmt man nicht gleich einen festgelegte frauenquote ohne prüfung? oder besser gesagt, was ist die prüfung dann noch wert, wenn der eine eine drei bekommt und der andere für die selbe eine zwei und das nur weil sie titten hat?

maennerpartei Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 14.03.2012 05:51

Nicht hier aufregen!
infopoint-meduni@meduniwien.ac.at

hueher Veteran (421)

Antworten Link Melden 1 am 14.03.2012 03:41

denn unsere Feministinnen fordern eine höhere Quote überall................!!!

Mehr Kommentare anzeigen

Fotoshows aus Politik (10 Diaserien)