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17.03.2012
Zweifel an Unbefangenheit
Amon will, dass Justiz sein Fall entzogen wird
Werner Amon wehrt sich gegen die Ermittlungen gegen ihn (© APA)
Begründet wird das Ansuchen mit "erheblichen Zweifeln an der Unbefangenheit der Oberstaatsanwaltschaft Wien und der Staatsanwaltschaft Wien", berichtet die Kleine Zeitung. Gegen Amon wird wegen einer 10.000 Euro-Zahlung der Firma "Valora" an die ÖAAB-Zeitschrift "Freiheit" im Jahr 2007 wegen Geldwäsche ermittelt. Der VP-Mandatar war zur damaligen Zeitpunkt Generalsekretär des VP-Arbeitnehmerbunds.
Eine Gegenleistung für die Zahlung war zumindest vorerst nicht belegbar. Die Staatsanwaltschaft Wien hat deshalb die Aufhebung von Amons Immunität als Abgeordneter beantragt. Dem dürfte noch im März stattgegeben werden.
Amon hatte sich von Beginn an gegen die Vorwürfe gewehrt und mit wilden Attacken auf die Justiz aufgewartet. Wörtlich sprach er von "Politjustiz". Hergestellt wird von ihm ein Zusammenhang zwischen den Ermittlungen gegen ihn und seiner Kritik an etwaigen Unterlassungen der Staatsanwaltschaft Wien im Fall Kampusch. Amon hatte zuletzt öffentlich die Einzeltäter-Theorie angezweifelt.
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1 Kommentar von unseren Lesern
krankarl (42)
18.03.2012 00:22
Muffensausen
der Amon braucht kein Badewasser mehr. Er badet schon im eigenen Schweiß. Wenn da durchgeht, daß die Staatsanwaltschaft ausgeschlossen wird, würde ich jedem Verbrecher raten, den gleichen Weg zu gehen. Dann ist die Justiz wirklich unnötig in unserem Land wenn irgendein
ausgedienter korrupter Politiker das durchbringt
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