Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Tote am Mount Everest | Ukraine-Krise

Lade Login-Box.

13.04.2012

ÖVP und Gewerkschaft dafür

Opposition kritisiert Steuerabkommen

Geschäftsmann überreicht Aktenkoffer

(© Fotolia)

Die Opposition bleibt bei ihrer Kritik am Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz. WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann sieht darin "eine Belohnung für Steuersünder".

FPÖ-Finanzsprecher Elmar Podgorschek kritisierte am Freitag in einer Aussendung, "SPÖ und ÖVP wollen, dass die Steuerhinterzieher still, leise und anonym ihr unversteuertes Vermögen legalisieren können" und "scheinbar möchten SPÖ und ÖVP ihre Parteifreunde mit diesen Abkommen amnestieren."

"Schlag ins Gesicht"
BZÖ-Chef Josef Bucher bezeichnet die Maßnahme als "staatlich legitimierte Geldwäsche". Die Schwarzgeldmilliarden in der Schweiz seien ein Beleg für ein "ungerechtes und marodes Steuersystem" in Österreich. Auch sei es unverständlich, dass die Einnahmen aus dem Abkommen mit der Schweiz schon im Sparpaket verbucht sind, obwohl der Vertrag noch nicht unterzeichnet ist und durch eine Volksabstimmung bei den Eidgenossen auch noch gekippt werden könnte.

Für die Grünen hatte Klubobmann Werner Kogler bereits am Donnerstag das Abkommen als "Schlag ins Gesicht ehrlicher SteuerzahlerInnen" bezeichnet.

ÖVP-Finanzsprecher Günther Stummvoll verweist hingegen zur Verteidigung des Abkommens darauf, es sei "grundsätzlich vernünftiger, Schwarzgeld zu besteuern, als es unbesteuert zu lassen". Das Abkommen sei "ein klares Zeichen für Steuergerechtigkeit und gegen Umgehungsgeschäfte auf Kosten der Allgemeinheit".

Während sich SPÖ-Politiker zurückhielten, warf sich am Freitag Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz, für eine Verteidigung des Abkommens mit der Schweiz in die Bresche. "Immerhin bringt die Lösung mit der Schweiz nicht nur für die Zukunft neue Einnahmen, sondern auch rückwirkend werden Steuerflüchtlinge zur Kasse gezwungen." Wichtig sei, dass die Bundesregierung in kurzer Zeit einen Vertrag mit der Schweiz zustande gebracht habe. Kritik der Opposition sei "unverständlich".

News für Heute?


Verwandte Artikel

Italiens Premier Renzi enlastet Steuerzahler

Förderung des Wirtschaftswachstums

Italiens Premier Renzi enlastet Steuerzahler

So fressen Steuern unsere Gehälter auf

Mittelschicht stark belastet

So fressen Steuern unsere Gehälter auf

Handwerker-Bonus bringt bis zu 600 Euro

Steuer-Ersparnis ab Juli

Handwerker-Bonus bringt bis zu 600 Euro

EU droht der Schweiz mit Konsequenzen

"Keine Rosinenpickerei"

EU droht der Schweiz mit Konsequenzen

Steuerpaket in letzter Minute entschärft

5,5 Milliarden fürs Budget

Steuerpaket in letzter Minute entschärft

Steuerpaket soll heuer 779 Mio. Euro bringen

Kritik während Begutachtung

Steuerpaket soll heuer 779 Mio. Euro bringen

Höhere Steuern bereits ab 1. März

Jetzt geht‘s schnell

Höhere Steuern bereits ab 1. März

Chodorkowski beantragte Visum für die Schweiz

Freigelassener Kreml-Kritiker

Chodorkowski beantragte Visum für die Schweiz

Die Schweiz ist Hochburg der Milliardäre

Swarovski-Erben neu dabei

Die Schweiz ist Hochburg der Milliardäre



MeinungHeute

Lade TED

Ted wird geladen, bitte warten...


TopHeute



QuickKlick