ÖVP gegen Bürgerliste Politik

Stichwahl um Stadtchef in Innsbruck

Stichwahl um Stadtchef in Innsbruck

Christoph Platzgummer (…VP) und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer von der bürgerlichen Liste "Für Innsbruck" in der Wahlzentrale im Innsbrucker Rathaus (© APA)

Christoph Platzgummer (…VP) und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer von der bürgerlichen Liste "Für Innsbruck" in der Wahlzentrale im Innsbrucker Rathaus
Christoph Platzgummer (…VP) und Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer von der bürgerlichen Liste "Für Innsbruck" in der Wahlzentrale im Innsbrucker Rathaus
Bei der Innsbrucker Bürgermeisterwahl ist eine Stichwahl in 14 Tagen fix. Nach dem vorläufigen Endergebnis lag die amtierende Bürgermeisterin Christine Oppitz Plörer von der bürgerlichen Liste "Für Innsbruck" mit 31 Prozent hauchdünn vor VP-Kandidat Christoph Platzgummer (28 Prozent).

Auf die beiden Listen entfielen jeweils neun Mandate mit deutlichen Gewinnen der ÖVP und Verlusten der Bürgermeisterliste. Die Grünen überholten mit acht Mandaten die SPÖ (sechs Mandate). Die Piraten zogen mit einem Sitz in den 40-köpfigen Gemeinderat ein. FPÖ und Rudi Federspiel erreichten jeweils drei Mandate, der ÖVP-Seniorenbund bleibt bei einem Mandat. Die Bürgermeister wurden erstmals direkt gewählt.

Niedrige Wahlbeteiligung
Die bereits niedrige Wahlbeteiligung hat bei der Innsbruck-Wahl neuerlich abgenommen. 2006 lag sie noch bei 57,8 Prozent. Heuer schritten nur noch 49,7 Prozent der 96.861 Wahlberechtigten zu den Urnen.

Plus 7,1 Prozent für die ÖVP
Für die ÖVP bedeutet das vorläufige Innsbrucker Gemeinderatswahlergebnis die Rückeroberung der relativen Mehrheit. Sie legte um 7,1 Prozentpunkte auf 21,7 Prozent zu und überholte damit die seinerzeit vom heutigen Landtagspräsidenten Herwig van Staa gegründete Bürgermeisterliste "Für Innsbruck", die sechs Prozentpunkte verlor und 20,8 Prozent erreichte.

Grüne stagnieren auf hohem Niveau
Die Grünen kamen auf 18,8 Prozent (plus 0,2 Prozentpunkte) oder acht der 40 Sitze. Für die SPÖ bedeutete das Ergebnis ein Minus von 3,7 Prozentpunkte auf sechs Sitze.

Die Liste "Rudi Federspiel" kam auf acht Prozent (minus 1,3 Prozentpunkte), die Freiheitlichen auf 7,9 Prozent (plus 2,9 Prozentpunkte). Der VP-Seniorenbund stagnierte bei 2,7 Prozent.

APA/red.


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