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13.05.2012
Öffi-Talk, Teil 2
Mit Eva Glawischnig in der Bim!
Den "Heute"-Öffi-Talk mit Eva Glawischnig führten Peter Reidinger und Erich Nuler (re.) (© Graf)
Station Schottentor. Der "43er" fährt ein. Glawischnig hilft einer Mutter dreier Kinder mit dem Kinderwagen. "Danke", sagt Rotraud Priesner-Berger. Glawischnig weiß, wie schwer es sein kann, mit Kindern in Öffis unterwegs zu sein. Ihre eigenen sind 3 und 6 Jahre alt. "Sind Sie trotzdem eine Öffi-Lobbyistin?", fragen wir sie. "Nein, das würde bedeuten, dass ich dafür Geld bekomme. Ich bin eher eine Öffi-Anwältin."
+++ Öffi-Talk - Teil 1: Heinz-Christian Strache +++
Jetzt steigen Barbara Luz und Romy Lukas ein. Thema: Mitsprache, direkte Demokratie. Wattgasse. Wir steigen aus. Glawischnig wohnt in der Nähe – und gesteht, wegen des zweiten Kindes einen VW Polo gekauft zu haben. "Der verbraucht aber bestenfalls nur 3,3 Liter." Im "43er" geht es retour. Die Politikerin setzt sich zu Sovannry Kheng. Sie reden über Kinder, zeigen einander Familienfotos auf iPad und iPhone.
Gürtel. Ein Mann mit Zeitung blickt auf, Glawischnig geht hin: "Was ist im Sportteil los?" "Champions-League-Finale", sagt Raimund Schwinghammer. Welchen Klub Glawischnig unterstützt? "Wiener Sportklub." Ihr Mann, Moderator Volker Piesczek, kickte dort. Es folgt ein Gespräch über Provokationen im Fußball, aber auch in der Politik: "Wie reagiert man als Politikerin auf Provokationen, wie sie auf FPÖ-Plakaten zu lesen sind?", fragt Schwinghammer. "Man muss immer überlegen, ob jede Meldung eine Reaktion wert ist, mit der man eine noch größere Plattform schafft."
Zur Korruption. Schwinghammer: "Der Ausschuss bringt nicht viel". Die Grüne: "Ohne diese Untersuchungen gäbe es jetzt keine strengeren Gesetze." Endstation. Schwinghammer packt eine Digitalkamera aus. Ein gemeinsames Foto, dann verabschiedet er sich: "Alles Gute noch, auch für den Wahlkampf."
Die Grünen-Chefin über …
- … "Jobtickets": "Firmen können schon jetzt Mitarbeitern Öffi-Tickets kaufen und von der Steuer absetzen. Die Grünen tun das."
- … Piraten-Partei: "Wir haben keine Angst vor den 'Piraten'. Denn: Protestieren ist zu wenig. Damit hilft man niemandem. Man muss wissen, was man will."
- … Parteienförderung: "Zu hoch in Österreich. Vor allem Wahlkämpfe sind viel zu teuer. Niemand braucht so viele Plakate."
- … Öffi-Ausbau: "Das wäre vor allem in Linz, Salzburg und Graz wichtig."
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