Wandern, Baden & Festspiele Politik

Unsere Spitzenpolitiker im Urlaubs-Check

So urlauben unsere Politiker

Eva Glawischnig
Grünen-Chefin Eva Glawischnig (mit Ehemann Volker Piesczeck) zieht es ins heimatliche Kärnten
Auch wenn ihre Worte und Taten oft umstritten sind - auch Politiker brauchen einmal Urlaub. Kuriose Urlaubsorte sind die Seltenheit - die meisten Vertreter der Politik bleiben ihrer Feriendestination jahrelang treu, viele verlassen die Staatsgrenzen nicht. Bundespräsident Fischer will zu den Salzburger Festspielen, Faymann lieber nach Italien. Strache geht Baden und Griechenland bekommt Besuch von der Gewerkschaft.

Heinz Fischer urlaubt nach den Festspieleröffnungen in Salzburg und Bregenz gegen Ende Juli im Salzkammergut. Der passionierte Bergfex wird dabei wieder "viel wandern und viel lesen". Ebenfalls ins Salzkammergut fährt - wie jedes Jahr - Vizekanzler Michael Spindelegger (V). Er plant in seinem Feriendomizil am Mondsee einen "geruhsamen Familienurlaub". Bundeskanzler Werner Faymann (S) zieht auch heuer wieder Italien vor. Dort steht ein zweiwöchiger Badeurlaub mit der Familie am Programm.

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Wandern statt im Parlament sitzen
Eine besondere Vorliebe weisen die heimischen Politiker offenbar für das Wandern auf. Zu den Bergsportlern zählen demnach außer Fischer auch Verkehrsministerin Doris Bures (S), die dafür einige Tage in Vorarlberg verbringt, Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S), den es in die Berge Tirols und zum Radfahren nach Holland zieht, sowie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V), der in seiner Heimat im Stubaital die eine oder andere Berg- und Radtour unternehmen will. Auch Justizministerin Beatrix Karl (V) fährt Wandern, nämlich in die heimatliche Steiermark.

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Heimatverbundenheit statt Fernweh zeigen auch andere. Finanzministerin Maria Fekter (V) fährt "ein paar Tage" an den Attersee, Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) verbringt wie immer rund zwei Wochen in der Semmeringregion, Gesundheitsminister Alois Stöger (S) entspannt in Oberösterreich und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) verbringt mit der Familie einige Tage in Kärnten, um das dortige "beinahe mediterrane Klima" zu genießen, wie aus seinem Büro zu erfahren war.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (S) verbringt mit ihrem Mann zwei Wochen in den Abruzzen. Dort hat sie ein Haus gemietet und setzt auf "Entspannung durch Entschleunigung".

Darabos besucht Verwandte in den USA
Fernreisen stehen offenbar nicht hoch im Kurs. Nur Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) wagt den Sprung über den großen Teich, er besucht im August voraussichtlich Verwandte in den USA. Die Übriggebliebenen zieht es in den Mittelmeerraum. Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer (S) urlaubt im August zwei Wochen mit Familie und Freunden in Frankreich. Dort stehen Kultur, Architektur und Baden auf dem Programm. Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich (V) - als großer Fan von Kultur und Archäologie - will sich Ausgrabungen im türkischen Ephesos anschauen. Stöger besucht Kroatien, dort weilt auch Finanz-Staatssekretär Andreas Schieder (S) für eine Woche - und zwar beim sozialistischen Jugendcamp "Ecosy", wo er auch eine Rede hält.

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Strache geht baden - am Wörthersee
Traditionell urlaubt auch die Opposition. FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache fährt wie jedes Jahr an den Wörthersee und macht dann auf der spanischen Partyinsel Ibiza Familienurlaub mit seinen Kindern. Ins heimatliche Kärnten zieht es Grünen-Chefin Eva Glawischnig und BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher. Zwei Wochen mit der Familie bei der "Kärnten-Omi" mit viel Natur, laufen, lesen und baden peilt Glawischnig nach der letzten Nationalratssitzung im Juli an. Bucher hingegen hat keinen längeren Urlaub geplant, sondern will sich lediglich verlängerte Wochenenden gönnen, u.a. auch ein paar Tage mit seinen Söhnen in Oberitalien und Bergtouren in den Alpen.

Die Gewerkschaft trägt ihr Geld nach Griechenland
Die Sozialpartner zieht es in die Heimat bzw. nach Griechenland. Gewerkschaftsboss Erich Foglar urlaubt im August in Rhodos, Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl bevorzugt das Mühlviertel. Dort will er Schwammerl suchen, fischen, sich der Gartenarbeit widmen und lesen.

APA/red.


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