Heute im Brennpunkt: Champions-League-Finale | Life Ball
Lade Login-Box.
|
03.07.2012
Bundestag als Vorbild
Künftig Geldstrafen für Parlaments-Zwischenrufe?
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (2.v.r.) im Gespräch mit den Klubobleuten Heinz Christian Strache, Eva Glawischnig, Karlheinz Kopf, Josef Bucher und Josef Cap. (© APA)
Darauf hätten sich alle fünf Parlamentsfraktionen in der letzten Präsidiale verständigt, berichtete Prammer am Montagabend in einem Hintergrundgespräch vor Journalisten. Für die anstehenden Plenartage erwartet die Präsidentin lange Sitzungen.
In Deutschland sind bei einer "Verletzung der Würde des Hauses" bis zu 1.000 Euro an Strafen für Abgeordnete vorgesehen. Laut Prammer sind FPÖ und BZÖ derzeit gegen derartige Pönal-Zahlungen, die Grünen stehen dem aber nicht mehr so ablehnend gegenüber. Die Koalitionsparteien seien ohnehin dafür. Dass das Modell geprüft werden soll, sei nun Konsens, sagte sie. Solche Maßnahmen würden jedenfalls eine Zweidrittelmehrheit im Plenum erforderlich machen, da sowohl die Geschäftsordnung, als auch die Bundesverfassung betroffen wären.
Ted wird geladen, bitte warten...
Außendarstellung wichtig
Das Bild der Abgeordneten in der Öffentlichkeit ist Prammer generell ein großes Anliegen. Die Parlamentsdirektion hat deshalb eine neue Broschüre aufgelegt, die mit Vorurteilen aufräumen soll. Dort erfährt man etwa, warum der Plenarsaal manchmal halb leer ist oder warum es - aller Kritik zum Trotz - auch gut sein kann, dass es Zwischenrufe gibt - weil diese auch "geistreich, witzig, provokant, inspirierend" sein könnten. Die Broschüre ist im Besucherzentrum des Parlaments erhältlich.
Für die kommenden Plenartage erwartet Prammer lange Sitzungen. Zwar ist für Mittwoch keine "Aktuelle Stunde" angekündigt. FPÖ und BZÖ werden am Mittwoch aber eine Einwendungsdebatte gegen die Tagesordnung anstrengen, wollen die beiden Fraktionen doch die Themen Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) und Fiskalpakt überhaupt von der Tagesordnung streichen.
Dass sich auch aus ihrer eigenen Partei Mandatare auf ein Nein zum Fiskalpakt festgelegt haben (die oberösterreichische Abgeordnete Sonja Ablinger deponierte bereits ihre Ablehnung), kommentierte Prammer zurückhaltend: "Das muss jeder für sich verantworten". Sie verstehe das aber nicht - weder strategisch noch inhaltlich. Es sei derzeit nichts besseres als ESM und Fiskalpakt am Tisch. Nur Fehler aufzuzählen helfe nicht, man müsse handeln, so Prammer.
Verwandte Artikel
"Loddar" und sein Rathaus
Viele Pläne, wenig Ideen
Reißverschlussprinzip
Schwarzenberg-Nickerchen
Regierungsprogramm
Regierung ohne SPÖ vorstellbar
Siebenfacher Premier
Schneekanone Sichtfeld eingeschränkt
10 Mrd. € dadurch frei
"Lachnummer"
Sozialjahr aufgewertet
Wegen Homo-Ehe
Mit großer Mehrheit
Auf Parlamentsring
Neues "Amterl"
Wahlkampf-Thema Nummer 1
Sturm-Spieler beschimpft
Nach Kriegserklärung
Verhandlungen gescheitert
Architekt: "Totalschaden"
SPÖ, ÖVP & Grüne
Harte Debatte!
Für 2014 bis 2020
Rückzug aus Regierung
Vorschlag von Kanzleramt
Insgesamt 19 Fächer
Nach Regenfällen
FPÖ bringt Neuwahlantrag
Hofft auf Wähler
"Missachtung der Justiz"
5 Monate bedingt, € 5.400
Finanzkrise extrem!
Hitzige Wasser-Debatte
Verspäteter Nationalrat
Wenig Vertrauen
Bundesheer
Gefahr von Nebenwirkungen
Wegen Krankheit
Erste entlassen
Vermisste in Jemen
Scharfe Attacke
Neuwahlen im Februar
Schändung toter Taliban
Neuwahlen in Italien
Aufwertung von Volksbegehren
Bei humanitärem Besuch
Wüste Szenen
Keine Ambition
Faymann gegen Salzburg-Neuwahl
Geldstrafe
PolitikHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt