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09.07.2012

Vertrag ratifiziert

Grünes Licht von Fischer für EU-Beitritt Kroatiens

Bundespräsident Heinz Fischer und der kroatische Staatspräsident Ivo Josipovic nach der Unterzeichnung

Bundespräsident Heinz Fischer und der kroatische Staatspräsident Ivo Josipovic nach der Unterzeichnung (© HERBERT NEUBAUER (APA))

Bundespräsident Heinz Fischer hat den EU-Beitrittsvertrag mit Kroatien in Anwesenheit des kroatischen Staatspräsidenten Ivo Josipovic in der Präsidentschaftskanzlei am Montag unterzeichnet.

Damit gab Österreich den im Juli 2013 anvisierten Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union als 28. Mitglied grünes Licht. Am vergangenen Mittwoch hatte bereits das österreichische Parlament den Beitrittsvertrag abgesegnet. Die Alpenrepublik ist damit der elfte EU-Staat, der das Dokument ratifiziert.

Kroatien ist damit der EU einen Schritt näher gekommen. Die Beitrittsgespräche nahm der Adria-Staat im Oktober 2005 auf, nachdem die damalige Chefanklägerin des UNO-Tribunals in Den Haag, Carla Del Ponte, Kroatien bescheinigte, dass es uneingeschränkt mit dem Tribunal für Kriegsverbrechen im früheren Jugoslawien zusammenarbeitet.

Zahlreiche Hürden
Seither musste Kroatien mit seinen 4,3 Millionen Einwohnern zahlreiche Hürden auf den Weg nach Brüssel nehmen. Im Jänner 2012 sprach sich die kroatische Bevölkerung in einem Referendum mit einer großen Mehrheit für den EU-Beitritt aus: Knapp zwei Drittel der Kroaten befürworteten den Beitritts ihres Landes in die EU.

Dagegen stößt Kroatiens Beitritt wieder einmal auf Widerstand im Nachbarland Slowenien, diesmal wegen kroatischer Spareinlagen bei der slowenischen Ljubljanska banka (LB). Der seit dem Zerfall Jugoslawiens schwelende Streit konnte bisher nicht endgültig gelöst werden. Am vergangenen Samstag erst hatte Sloweniens Außenminister Karl Erjavec Kroatien vorgeworfen, eine vor zwei Jahren erzielte Vereinbarung gebrochen zu haben. Die Ratifizierung des EU-Beitrittsvertrages durch das Parlament in Ljubljana liegt derzeit auf Eis.

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4 Kommentare von unseren Lesern

0

Walter1961 (85)
01.08.2012 11:23

natürlich waren knapp 2/3 der Kroaten dafür
da sie ja dann wie die Pleite Griechen unsere Euros geschenkt bekommen.
Aber was an dem wie immer wieder die größte Schweinerei ist das der Volksverräter Fischer in unseren Namen was untzerschreibt OHNE UNS ÖSTERREICHER vorher zu fragen.
Bin mir jetzt sicher das das was die Sima da in Wien schon zweimal Plakatieren lässt (einmal in einer Schneekugel und jetzt mit einen Hund davor) sicher die letzten Kopfröntgenbilder unserer Regierung sind

1

charlinchen (96)
09.07.2012 22:38

Die spinnen doch!!!!!!!!!!!!!!!
Das darf doch nicht wahr sein, haben die alle das Hirn abgegeben als sie in die Politik gegangen sind.

Die EU u.unsere hirnlosen Politker landen einen Rohrkrepierer nach dem anderen, es wir Zeit das wir aus diesem Sauhaufen austreten.

1

skyrider (821)
09.07.2012 17:59

Bei Slowenien, . . .
hat es knapp ein Jahr gedauert, bis die - sonst so vollmundigen - SLOWENEN zart andeuteten, daß sie ein bißchen sehr viel Schulden haben! NUN - mittlerweile nehmen sie ja schon offiziell die Startposition für den Sprung unter den Schirm, ein!
Bei Kroatien wirds wie lange dauern? Auch ein Jahr - oder schaffen die, aus Trotz gegenüber Slowenien, gar 15, 18 Monate???
Hoffentlich gibts da noch die EU, wenn sich die Kroaten bequemen, die Wahrheit zu sagen und die Schuldensumme auf den EU-Gabentisch schnalzen!

1

Sax139 (814)
09.07.2012 14:58

Na toll...
der nächste Pleitestaat den wir dann unterstützen dürfen! Möchte mal wissen wer uns hilft, wenn wir einmal kein Geld mehr haben!!


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