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10.07.2012

US-Portal übt Kritik

Fekter zur "Zerstörerin der Weltwirtschaft" gekürt

Zweifelhafter Titel für Maria Fekter

Zweifelhafte Ehre für Maria Fekter (© APA)

Das US-Wirtschaftsportal businessinsider.com hat dreizehn Führungspersonen der Weltwirtschaft herausgepickt, die "die Weltwirtschaft zerstören". Im illustren Kreis mit US-Präsident Barack Obama, der deutschen Kanzlerin Angela Merkel oder US-Notenbankchef Ben Bernanke findet sich auch Österreichs Finanzministerin Maria Fekter (V) wieder.

Im Gegensatz zu ihrer Rolle als Europäische Finanzministerin habe sie eine Tendenz, Aussagen zu treffen, die auf Österreicher ausgerichtet sind, dabei aber die europäische Stabilität untergraben, schreibt die Seite und erinnert an Fekters Kommentar, dass Italien vielleicht Hilfe brauchen könnte. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen glauben viele, dass sie diese Dinge andere sagen lassen sollte, meint businessinsider.com.

Dem US-Präsidenten Obama wirft das Portal vor, ein zu kleines Hilfspaket geschnürt zu haben und selbst dann noch an Sparmaßnahmen festgehalten zu haben, als klar war, dass diese Politik nicht sinnvoll ist. Auch Fed-Chef Bernanke sei zu zögerlich, Geld zur Verfügung zu stellen. Merkel wirft man - wie Fekter - vor, bei ihrer Europapolitik zu sehr auf nationale Wählerinteressen zu schielen.

Im illustren Kreis
Weitere Verantwortliche aus Sicht von businessinsider.com sind Frankreichs Präsident Francois Hollande, der britische Premier David Cameron, der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn, EZB-Präsident Mario Draghi, der stellvertretende Bild-Chefredakteur Nikolaus Blome, der US-Steuerlobbyist Grover Norquist, der Republikaner-Führer Eric Cantor und der republikanische Abgeordnete Ron Paul sowie der finnische Oppositionsführer und Euro-Skeptiker Timo Soini.

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