Heute im Brennpunkt: Life Ball | Champions-League-Finale
Lade Login-Box.
|
23.07.2012
"Linkische Kopie mit Tippfehlern"
Strache patzt Doktorarbeit von Pilz an
FPÖ-Chef Heinz Christian Strache (© APA)
Erhöhten Erklärungsbedarf ortet FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bei dem grünen Nationalratsabgeordneten.
"Peter Pilz hat ja bekanntlich im Oktober 1983 seine Dissertation abgeliefert. Unsere Mitarbeiter haben sich jetzt der Mühe unterzogen, sich diese Dissertation einmal etwas näher anzusehen und sind dabei auf ein paar befremdliche Umstände gestoßen", so Strache in seiner heutigen Pressekonferenz.
Konkret handelt es sich um eine Studie, die Pilz im Dezember 1982 im Auftrag des Wissenschaftsministeriums erstellt hatte. Titel: "Ökonomische Bedeutung der Neuen Medien in Österreich". Seine Dissertation trägt den Titel: "Ökonomische Bedeutung der Einführung neuer Medien in Österreich".
Auf Seite 1 seiner Dissertation gibt Pilz zu, dass diese auf der früheren Studie beruht. Bei Durchsicht der Dissertation stelle sich laut Strache allerdings heraus, dass es sich um genau den gleichen Text handle, nämlich bis hin zu den Tippfehlern. Pilz habe ein Selbstplagiat abgeliefert, so der Vorwurf.
Darüber hinaus habe Pilz die Studie mit einem Co-Autor verfasst. Da seine Dissertation wort- und seitenidentisch sei mit der Studie, müsse er sich den Vorwurf gefallen lassen, seine Dissertation nicht allein verfasst zu haben, erklärt Strache.
Pilz drohte mit Klage
Pilz hat die Vorwürfe der FPÖ bezüglich seiner Dissertation am Montag als "lächerlich" zurückgewiesen. Die Sache sei bereits von der Uni Wien geprüft worden und sei "erledigt". Pilz ortet eine "Panikreaktion einer Partei, die mitsamt ihren orangen Zwillingen im Korruptionssumpf untergeht". Er will im Herbst einen Antrag auf einen "Haider-Grasser-U-Ausschuss" einbringen, um das "Erbe" dieser Politiker aufzuarbeiten.
Schon im Vorjahr war Pilz wegen des Verdachts des Plagiats in Kritik geraten. Damals hatte der Abgeordnete vor einem öffentlichen Vorwurf gewarnt: Er könne unangenehm werden, wenn man ihm in diesem Zusammenhang unsauberes Arbeiten vorwerfe, sagte er damals: "Sollte jemand auch nur ansatzweise einen Plagiatsvorwurf erheben, hat er am nächsten Tag eine zivilrechtliche Klage am Hals."
Verwandte Artikel
Wirbel um Arbeitsmarkt-Debatte
Nach Kritik an Passagen
Tohuwabohu in Strache-Partei
Live-Diskussion
"Klarer Antisemitismus"
Rechtsstreit um Rechtsrock
Große Zustimmung
"Heute“-Talk
"Heute"-Podiumstalk
Hochzeitspläne
Live-Diskussion
Erdogan Fünfter
Auch in Einkaufsstraßen
Ehrenkodex für Partei
Klage wegen übler Nachrede
Konsequenzen gefordert
Krise bei FPK
In Kärnten und NÖ
HC heiratet!
Optimistische Ankündigung
Im ZIB2-Interview
Wohn-Offensive
Strache will stärkste Kraft werden
Abend-Sitzung
Revolte der Parteibasis
Illegale Plakate
So geht es mit Kärnten weiter
Volksbefragung
NDR prüft auf Plagiat
"Ascherfreitag"
FPÖ-"Ascherfreitag"
Aufregung vor Strache-Rede
Wegen Plagiatsaffäre
Annette Schavan
Demo gegen Akademikerball
Er weilt auf Urlaub
Demos am 1. Februar
Training vor 124.000 Fans
"Unseriöse Politik"
"Unverschämtester Fall"
Annette Schavan (CDU)
Fragwürdiger Vergleich
Aufruf für Wehrpflicht-Votum
Dienst für Frauen bald fix?
Heer und ORF
Auf Facebook-Seite
Der nächste Spatzen-Skandal?
Trotz Umfragentief
Weihnachtswünsche
PolitikHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt