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23.07.2012

Polizei dagegen

FPÖ will Nummerntaferl für Fahrräder

Eine sogenannte Velovignette ziert schon lang Schweizer Räder.

Eine sogenannte Velovignette zierte lange Schweizer Räder. (© Wikipedia/Ralf Roletschek)

Die Idee dazu gib es schon länger, in der Schweiz wurde es schon seit dem 19. Jahrhundert praktiziert, ehe es mit 1. Januar 2012 abgeschafft wurde, und nun fordert die FPÖ die Durchführung in Österreich - die Rede ist von einem Nummerntaferl für Fahrräder. Als Hauptgrund dafür wird die Eindämmung des zweirädrigen Rowdytums genannt.

Jeder, der in Wien mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs ist, wird sich schon einmal über einen rücksichtslosen Fahrradfahrer geärgert haben. Deshalb kommt die FPÖ mit dem Sommerloch-Vorschlag, ein mit einer Haftpflichtversicherung verbundenes Fahrradkennzeichen verpflichtend für alle Radfahrer zu erlassen. Damit soll man den wilden Radlern Disziplin und Anstand im Straßenverkehr beibringen.

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Skeptisch zeigt man sich der Idee gegenüber bei der Wiener Polizei. Speziell der organisatorische Aufwand würde sich nicht rechnen.

Umfangreicher Strafenkatalog
Außerdem werden die Zweirad-Rowdies schon jetzt oft zur Kassa gebeten. Falschparken kostet sieben Euro. Auf dem Gehsteig fahren ist eines der häufigsten Delikte, das tagtäglich zigfach beobachtet werden kann, und kostet 21 Euro. Bei Rot über die Ampel zu fahren, kann eine Strafe von 36 Euro bringen, in der Fußgängerzone fahren kostet 21 Euro, gegen die Einbahn 35 Euro und wer in der Nacht ohne Licht unterwegs ist und erwischt wird, zahlt 21 Euro. Zusätzlich kann bei mangelhafter Ausstattung eine Geldstrafe von 14 Euro verhängt werden.

Das Delikt "Alkohol am Steuer" gibt es auch bei Radlern und die Strafen sind hoch angesetzt. Wer zu tief ins Glas schaut und mit 0,8 Promille unterwegs ist, muss mit Strafen bis zu 3.633 Euro, ab 1,2 Promille mit bis zu 4.360 Euro und ab 1,6 Promille mit bis zu 5.813 Euro rechnen. Zudem droht der Führerscheinentzug.

Da es aber auch im vierrädrigen Straßenverkehr trotz deutlich sichtbarer Kennzeichen täglich zu unzähligen und nicht geahndeten Ordnungsübertretungen kommt, darf davon ausgegangen werden, dass es sich bei der Einführungen eines Radl-Nummerntaferls hier ähnlich verhält.

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20 Kommentare von unseren Lesern

0

hans.d. (9)
26.07.2012 18:08

Schnapsidee
"Echte" Kennzeichen, wie bei einem Kfz, bedingen einen Zulassungsvorgang (im Falle eines gebrauchten Fahrrades würde das den Wert des Rades wohl übersteigen), eine Lenkererhebung wäre ebenso fällig - die ist aber selbst bei den Kfz umstritten und nach einem oberstgerichtlichen Urteil NICHT auf andere Verkehrsmittel auszudehnen!!
Weiters stell sich das Problem mit einreisenden Radtouristen...
Da selbst ein Mopedkennzeichen im Vorbeifahren niemals von einem Polizisten abgelesen wird, da die Möglichkeit eines Irrtums zu groß ist, stellt sich die Frage, wie groß ein Kennzeichen für Fahrräder überhaupt sein müsste, um den Wunsch nach Identifizierung gerecht zu werden... Wenn man sich die täglichen Fahrerflucht-Fälle, die von Lenkern eines mit zwei Kennzeichen bestückten Fahrzeuges geschehen, müssten einem obendrein Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Fahrradkennzeichen kommen!

1

der-chef (2)
26.07.2012 16:52

Nur gerecht!!
Sogar einen Hund muss man mit einem "Kennzeichen" (Chip und Marke) versehen und eine Haftpflichtversicherung abschließen. Da können Radfahrer, die nicht weniger gefährlich sind, wohl auch gekennzeichtnet und pflichversichert werden oder??

1

charlinchen (97)
25.07.2012 23:37

Kennzeichen f. Radfahrer
Mein Vorschlag: 1-Ein Kurs unter Einbeziehung der StVO. Nur wer die Verkehrsregeln u. die V.-Ordnung kennt, kann diese auch befolgen. 2- Kennzeichen und Haftpflichtversicherung. Bei mehreren Verstößen ist eine Nachschulung bindend vorgeschrieben. Warum immer die PKW,LKW,Kraftfahrrad u. Mopedfahrer treffen, ist eine bodenlose Frechheit. Hier dürften die Eltern unserer zuständigne Politiker versagt haben.ICH als normal sterblicher Mensch, habe gelernt: GLEICHES RECHT FÜR ALLE.

1

charlinchen (97)
24.07.2012 23:34

Nachdem die
Radwege in Wien u.Österreich ziemlich kostenintensiv ausgebaut wurden ist es nur recht das die Radfahrer zur Kassa gebeten werden.
Und gegen das rüpelhafte Fahrverhalten gibts nur eines und das ist eine Kennzeichnung damit unschuldige Opfer gegen diese Rüpel vorgehen können.

0

nopod (13)
25.07.2012 14:40

Antwort auf Nachdem die
wäre interessant wie viel "opfer" von radfahrerInnen es gibt und wie oft radfahrerInnen die opfer sind.
mir ist nicht bekannt, dass fußgänger durch radfahrerInnen zu tode gekommen sind. autofahrerInnen erlegen ständig fußgängerInnen und radfahrerInnen.
im übrigen müssen auch radfahrerInnen strafe bezahlen, wenn sie sich nach an die verkehrsregeln halten, was völlig in ordnung ist. sie brauchen ja nur den artikel lesen

1

Ricky (427)
25.07.2012 18:22

Antwort auf Antwort auf Nachdem die
Na ja....... ich bin zu schaden gekommen vor einem Jahr auf dem Gehweg ist hinter mir ein Radfahrer gefahren u.als ich Richtung Straße ging überholte er mich ohne das ich ihn bemerkte (er hat nicht geklingelt) u. ich kam zu Sturz was ihn überhaupt nicht scherte. Zwei Passanten haben mich dann aufgeklaubt u.nach Hause gebracht. Ich war dann die nächsten Wochen schwarzblau gefärbt ging am Stock u.hatte eien Rippenprellung. Hätte er eine Kennzeichnung gehabt dann hätte sie jemand aufschreiben können u.derjenige wer zur Verantwortung gezogen worden.

1

20er (1003)
24.07.2012 20:41

Haftpflichtversicherung!
Ich kann mit gut vorstellen, daß eine Haftpflichtversicherung für Radfahrer nicht höher wäre als z.B. eine in Wien verpflichtende Hundehaftpflichtversicherung und ich sehe so wie auch viele Andere hier und in anderen foren nicht ein, warum gerade die Radler als mobile Verkehrsteilnehmer davon ausgeschlossen sein sollen. Ich sehe eine Haftpflichtversicherung keineswegs als bestrafung, sondern als Schutz und alle Widersprüche ziegen lediglich die Uneinsichtigkeit der Radlerbewegung!
So einfach ist Das!!

0

20er (1003)
24.07.2012 20:36

Noch einmal für Alle!
Für Tamara29 und allen anderen uneinsichtigen oder des lesens nicht mächtigen!
Man brauch keine Blechtaferln als Kennzeichen, sondern kann auch Warnwesten ( die jeder Autofahrer mitführen muss ) oder auch helme mit Leuchtbeschriftung verwenden.
Diese Warnwesten udgl. könnte man bei jeder Registrierungsstelle der versicherungen so wie auch die Kennzeichen erhalten, wenn man sich ordnungsgemäß mit Haftpflichtversicherung anmeldet!
Im Zentralverkehrsamt würden somit alle Daten von den versicherungsstellen gesammelt und fertig!

0

tamara29 (1)
24.07.2012 16:34

Es wird nichts bringen, nur zusätzliche Kosten verursachen!
Ich glaube nicht, dass ein normaler Mensch in den wenigen Sekunden, wenn der Radfahrer vorbeirast, den winzingen Schildchen ablesen kann... und nach dem ersten Erschrecken (mind. 5 Sekunden später) ist der Raser viel zu weit um den Schildchen überhaupt zu erkennen... Meiner Meinung nach sollte es mehr Kontrollen "vor Ort" geben - die Raser gehören bestraft - keine Frage! Durch die Haftpflichtversicherung werden aber allen Radfahrer zusätzliche Kosten entstehen. Dann kann man gleich wieder "umweltfreundlich" mit dem Auto fahren und die Fahrräde im Keller verstauen... Ich sehe es als "Bestrafung" aller Radfahrer dafür, dass es unter uns auch Raser gibt, die man mit dieser Masnahme bestimmt nicht zu "besseren Fahrer" erzieht...

3

aon.91314111... (26)
24.07.2012 11:00

rad
wohne auf pragerstrasse und hier ist gesteig sehr schmal wenn ich bei haustor raus gehe muss ich aufpassen das ich nicht überfahren werde.Da hier radfahrer (erwachsene)am gesteig fahren.pragerstrasse ist rennbahn vor allem ab 21 uhr wo der verkehr nachlässt man sieht keine polizei telefonierer und radfahrer sowie raser haben hier nichts zu befürchten???????


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