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07.08.2012

Strache schaltet sich ein

Kurt Scheuch trotz Eklat in Sitzung angelobt


Kärntens LH Gerhard Dörfler und der neue erste Landeshauptmannstellvertreter Kurt Scheuch

Kärntens LH Gerhard Dörfler und der neue erste Landeshauptmannstellvertreter Kurt Scheuch (© GERT EGGENBERGER (APA))

Bei einer außerordentlichen Sitzung der Kärntner Landesregierung ist am Dienstag die Referatseinteilung novelliert und mit den Stimmen aller Regierungsmitglieder beschlossen worden.

Das am Vormittag angelobte neue Mitglied Kurt Scheuch (FPK), der seinem Bruder Uwe Scheuch nachfolgte, übernahm dessen Agenden, mit Ausnahme des Bildungsbereichs. Aus diesem ist Kurt Scheuch ab nun nur für Berufsschulen zuständig. Den großen Rest übernimmt Landesrat Christian Ragger (FPK). Dafür wandern die Bereiche Jugendschutz und Jugendförderung von Ragger zu Scheuch.

Landeshauptmannstellvertreter Peter Kaiser (S) übernimmt den "Kärntner Gesundheitsfonds" und die Anstaltsordnungen von Landesrat Harald Dobernig (FPK) - wie dies bereits im Mai vereinbart worden war. Die übrigen Zuständigkeiten bleiben wie gehabt.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) sagte, dass alle Mitglieder der Kärntner Landesregierung "voll handlungsfähig" seien und "ihre sachpolitische Arbeit fortsetzen". Wer Landesrat Achill Rumpold (V) nachfolgen wird und seine Referate - von Tourismus über Gemeinden bis Wirtschaft - übernimmt, war unterdessen weiter offen. Rumpold hatte am vergangenen Donnerstag mit weiteren ÖVP-Politikern seinen Rücktritt angekündigt.

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2 Kommentare von unseren Lesern

0

EILMAIL30 (134)
08.08.2012 13:12

Kürzung der Parteienförderung !!!
@Sunny Y:
Dein Gedanke ist zwar goldrichtig, nur fürchte ich, dass sich auch neue Leute sehr rasch in den Selbstbedienubgsladen Österreich einlernen,
Meiner Meinung nach sollte es bei einer rechtskräftigen Verurteilung von Politikern, die eine öffentliche Funktion ausüben für die jeweilige Partei empfindliche Abzüge bei der Parteienförderung geben.

1

Sunny_Y (421)
07.08.2012 14:52

eine Neuwahl ist nur sinnvoll,
wenn alle derzeitigen Politiker verschwinden und nur völlig neue, nicht vorbelastete Personen kandidieren. Das gilt übrigens für alle Politiker in Österreich, insbesonders auch auf Bundesebene!!!


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