Harter ORF-Sommertalk Politik

Wird BZÖ-Bucher erstes Wolf-Opfer?

Wird BZÖ-Bucher erstes Wolf-Opfer?

Wolf vs. Bucher in der ersten Runde (© ORF/APA)

ORF-Sommergespräche: Wolf vs. Bucher
Wolf vs. Bucher in der ersten Runde
Montagabend will Starmoderator Armin Wolf (45) die ORF-Sommergespräche mit den Parteichefs aus der Bedeutungslosigkeit holen. Noch- BZÖ-Chef Josef Bucher darf sich um 21.05 Uhr in ORF 2 um Wolfs Fragen herumwinden.

"Über 12 Stunden am Stück Material über Bucher gelesen", twitterte Wolf über seine Vorbereitung. Und dann: "Ich habe von Bucher geträumt (…) Macht ihn das zum Traumpolitiker?"

Nach dem Quoten-Desaster von Moderatorin Ingrid Thurnher (50) im Vorjahr hat der ORF das Konzept geändert. "Ich möchte herausfinden, wie die Politiker in die Politik gekommen sind, was sie geprägt hat", sagt Wolf.

Zu Beginn jeder Sendung wird ein Kurzfilm mit Fundstücken aus der Jugend eingespielt - so soll der Politiker überrascht werden, etwas Spontanes soll entstehen. Nur Locations durften die Politiker selbst wählen (unten).

Ganz ohne Quoten-Trick geht's nicht: Die Sommergespräche starten unmittelbar nach den populären "Liebesg’schichten und Heiratssachen" von Elisabeth T. Spira (fast eine Mio. Seher). Wolfs Messlatte sind wohl die Quoten von 2010. Damals sahen 567.000 Buchers Auftritt, im Vorjahr nur 318.000.


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3 Kommentare
unbekannt Veteran (118)

Antworten Link Melden 0 am 15.08.2012 15:11

ich hoffe die menschen lassen sich bald nimmer von den medien manipulieren und denken mal selbständiger .....wir menschen müssen uns ein bild machen von politikern

franzjosef0815 Veteran (539)

Antworten Link Melden 0 am 13.08.2012 18:07

Im ORF wird nicht erst seit der letzten Sendung mit Faymann am Dienstag, die mit 437.000 Sehern und einem Marktanteil von 18Prozent zwar die höchste Quote erzielte, aber immer noch 130.000 Zuschauer weniger als im Vorjahr erreichte, nach den Ursachen für das geringe Zuschauerinteresse geforscht. Heinz-Christian Strache lag mit 420.000 Sehern fast gleichauf mit dem Kanzler, Grünen-Chefin Eva Glawischnig lockte nur 302.000 Seher (2010 noch 557.000), Schlusslicht blieb VP-Vizekanzler Michael Spindelegger mit nur 271.000 Zusehern. Seinen Bonus als Neueinsteiger an der ÖVP-Spitze konnte er nicht ausspielen, Vorgänger Josef Pröll erreichte im Vorjahr noch 617.000 Zuseher. Auch die TVthek-Zahlen von 13.000 Abrufen bei BZÖ-Chef Josef Bucher bis 24.000 Abrufen bei Strache können das Quotenergebnis nicht verschönern.

franzjosef0815 Veteran (539)

Antworten Link Melden 0 am 13.08.2012 18:03

Wer hat Angst vorm Rotfunkwolf?
Niemand.
Wenn er aber kommt?
Dann wird der Josef Bucher ihn eben inhaltlich überlisten.

Ich mach mir keine Angst, Herr Bucher ist kompetent und hat viele Experten. Kann nur gut werden.

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