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14.08.2012

Auch strengere Kontrollen

Bures will Rettungsgasse mit Strafen retten

Rettungsgasse auf Autobahn

Verkehrsministerin Bures will an der Regelung festhalten, dazu fordert sie strengere Kontrollen und Strafen (© dpa)

Zuletzt hat sich um die Rettungsgasse wieder eine heftige Dikussion entwickelt. Verkehrsministerin Doris Bures will an der Regelung festhalten. Außerdem fordert sie am Dienstag strengere Kontrollen und Strafen.

Es war zuletzt auch zu vernehmen, dass selbst Mitglieder der Blaulichtorganisationen gegen die Rettungsgasse seien. Zumindest aber sind sich die Einsatzkräfte einig, dass es mit dem Freiraum in der Fahrbahnmitte bei Staubildung noch nicht so gut klappt. Beanstandet wurde auch, dass es nun länger dauere als in Zeiten des Pannenstreifens, um an den Unfallort zu gelangen.

Die Antwort von Verkehrsministerin Bures auf Kritik an der Regelung: mehr kontrollieren, höher strafen. Den Einwand, dass viele Autobahnen oder Schnellstraßen in Österreich zu schmal für die Rettungsgasse seien, entkräftete die Ministerin. "98 Prozent der Fahrbahnen, wo die Regelung gilt, sind breit genug", sagte sie.

Bures lud zu "Rundem Tisch"
Nach der Diskussion der vergangenen Tage lud die Ministerin unterdessen am Dienstag die Vertreter der Rettungsorganisationen, der Feuerwehr, ÖAMTC, ARBÖ, KFV und des Innenministeriums zu einem "Runden Tisch" ins Verkehrsministerium. "Ich habe die Experten ersucht, einen Erfahrungsbericht abzugeben", sagte Bures. Die Ministerin hält an der Regelung - trotz Kritik - fest. "Die Rettungsgasse zeigt positive Wirkung", war sie überzeugt. "Die Einsatzorganisationen sind schneller am Unfallort."

"Ich habe die Kritik und die Bedenken sehr ernst genommen", sagte Bures. Die Experten kamen alle zur Auffassung, dass die Rettungsgasse wirkt. "Ich glaube auch, dass es da und dort nicht funktioniert. Es funktioniert aber allemal besser als die alte Regelung - und es muss noch besser werden", meinte Bures.

"Zu recht hohe Strafen"
Es gibt Fahrer, die den freien Fahrstreifen missbräuchlich verwenden. Gegen diese müsse hart durchgegriffen werden. "Wir haben zu recht hohe Strafen", sagte die Verkehrsministerin.

Noch bedeutender sei aber, das Bewusstsein der Autofahrer dafür zu schärfen, dass jeder einmal in einen Unfall verwickelt werden kann und dann auf die Hilfe der Rettung angewiesen ist. "Es kann jeden von uns treffen ... und es ist kein Kavaliersdelikt, wenn man die Rettung aufhält", betonte die Ministerin.

Überholverbot für Lkw bei zu schmalen Autobahnen?
Alle Organisationen wollen in ihren Bereichen verstärkt auf Aufklärung setzen - und auch die Autofahrer sollen vermehrt auf die Einhaltung der Regelung hingewiesen werden: Etwa auf den Überkopfwegweisern der Asfinag. Auf den 21 Autobahnkilometern in Kärnten und Vorarlberg, wo es für die Bildung einer Rettungsgasse zu schmal werden kann, wenn zwei Lkw nebeneinanderfahren und zusätzlich Platz für ein Feuerwehrauto machen müssen, werde ein Überholverbot für Lkw geprüft, kündigte Bures an.

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2 Kommentare von unseren Lesern

0

unbekannt (118)
15.08.2012 15:22

strafen
leider kapieren das manche nicht wie das funktioniert oder wollen es nicht kapieren ,aber strafen ???? wer treibt die ein ? ist ja bekannt das ausländer meistens ungescoren davonkommen und wenn es nicht klappt mit der rettungsgasse sind es meistens ausländischen fahrer die sich nicht daran halten . also wäre es besser für solche führerscheinwegnahme ..den für soche gehört sowieso fahrverbot die sich so idiotisch verhalten

0

20er (1003)
15.08.2012 14:01

Wenn es nicht Anders geht....
dann kann man leider einer Fr. Bures nur zustimmen!
LEIDER!


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