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17.08.2012
Überaus hohe Ziele
Stronach will 30 Prozent und den Bundeskanzler
Der Ex-SP…-Abgeordnete und Spittaler Bürgermeister Gerhard Köfer (rechts) und Milliardär Frank Stronach (© GERT EGGENBERGER (APA))
Das erklärte er am Freitag in der Kärntner Bezirksstadt Spittal an der Drau vor Journalisten, wo er seinen bisher prominentesten Mitkämpfer, den Bürgermeister und Nationalratsabgeordneten Gerhard Köfer, der wegen seines neuen Engagements aus der SPÖ ausgetreten ist, besuchte. Mit Köfer traten weitere vier Mitglieder des Gemeinderats aus der SPÖ aus und bieten nun als wilde Mandatare Stronach ihre Dienste an.
Es sind dies Traugott Hanke, Kurt Hämmerle, Peter Schneider und Vizebürgermeister Hartmut Prasch. Auch die ehemalige FPÖ-Politikerin aus der Steiermark, Waltraud Dietrich, war nach Spittal gekommen, um ihren neuen Parteiobmann zu treffen. Ebenso zählt die ehemalige Handballerin Karin Prokop zu seinen Gefolgsleuten. Köfer sprach von einer "Aufbruchstimmung" und Interesse aus allen Parteien, bei Stronach mitzumachen.
Ehrgeizige Pläne
Stronach bekundete ehrgeizige Pläne. So hoffe er doch, dass seine Partei den Bundeskanzler stellen werde, meinte er. Das werde aber sicher nicht er sein, er sei kein Politiker, präzisierte er. Er spreche aber "mit sehr interessanten Leuten". Ob seine Partei auch bei der Kärntner Landtagswahl antreten werde, überlasse er Köfer. "Das ist seine Entscheidung. Gerhard kennt sich da besser aus", meinte Stronach.
Köfer erklärte dazu, dass er "nicht ausschließt" als Spitzenkandidat in die nächste Landtagswahl zu gehen. Die Entscheidung über eine Kandidatur der Stronach-Partei in Kärnten soll nächste Woche fallen. Dass er für sein Antreten bei der Nationalratswahl die notwendigen Unterschriften von drei Nationalratsabgeordneten bekommen werde, davon ist Stronach überzeugt. Er habe mehr als drei, die ihn unterstützen würden, Namen wollte er aber keine nennen.
Parteiname und -programm Ende September
Bisher sind Köfer und Erich Tadler ("wilder" Ex-BZÖ-Abgeordneter) bekennende Stronach-Unterstützer. Parteiname und Parteiprogramm würden Ende September feststehen, sagte Stronach. Er erneuerte seine Ablehnung des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Als Ziel seines Engagements nannte er "Werte, wie Wahrheit, Fairness und Transparenz". Er wolle Arbeitsplätze halten und neue schaffen sowie den Wohlstand in Österreich verbessern.
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1 Kommentar von unseren Lesern
2004 (112)
17.08.2012 22:35
egal WER egal WIE.......
....hauptsache es geschieht überhaupt noch etwas IN österreich FÜR österreich, und auch wenn
hr. strohsack, nur auf´s eigene ( börsl ) schielt, es wird die mitbewerber und deren machterhalter durcheinanderwirbel sodass sie sich ev denn doch besinnen dem österreichischem wählervolk mehr dienlich zu sein als dem klubzwag bzw der eu-mitgliedschaft u.d. schuldenländer
nachsatz : die eu wurde zu schnell groß, der € zu rasch an zuviel-e verteilt, insb südländer konnten u. können aus mentalitätsgründen sowie vergangenheitsbewältigung-en ( greece hatte ja diktatur ) nocht nicht haushalten.
alt aber passend-er den je : gott schütze österreich-erInnen
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