Erst Parteiprogramm studieren Politik

BZÖ-Lugar lässt Stronach noch warten

Frank Stronach muss auf einen dritten Abgeordneten, der ihn unterstützt und ihm damit das Sammeln von 2.600 Unterstützungserklärungen in der Bevölkerung für eine Nationalrats-Kandidatur erspart, noch ein wenig warten.

Der "wilde" Ex-BZÖ-Abgeordnete Robert Lugar, der zuletzt bereits als wahrscheinlicher Unterstützter der künftigen Partei des austro-kanadischen Milliardärs gehandelt worden ist, will sich vorerst noch nicht festlegen. Er möchte "auf jeden Fall noch das Parteiprogramm abwarten. Ohne das Programm gelesen zu haben, kann und will ich mich nicht entscheiden", teilte Lugar in einer Stellungnahme mit.

Beim Verlassen des BZÖ habe er bereits angekündigt, jene unterstützen zu wollen, "die eine mutige Politik zum Wohle Österreichs anstreben". Bei Stronach sehe er "auf jeden Fall die Bereitschaft dazu", ließ Lugar aber bereits eine grundsätzliche Bereitschaft erkennen. Er habe mit Stronach jedenfalls schon einige Gespräche bezüglich einer Mitarbeit in dessen neuer Bewegung geführt.

Bisher haben mit dem aus der SPÖ ausgetretenen Abgeordneten Gerhard Köfer und dem "wildem" Ex-BZÖ-Abgordneten Erich Tadler zwei Mandatare fix ihre Mitarbeit bei Stronach zugesagt. Auch Karin Prokop, die Tochter der früheren ÖVP-Innenministerin Liese Prokop, will bei Stronach mitmachen.

APA/red


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