Bereits der dritte Abgeordnete Politik

BZÖ-Lugar wechselt zu Frank Stronach

BZÖ-Lugar wechselt zu Frank Stronach

Frank Stronach hat mit Robert Lugar den nächsten Abgeordneten an Land gezogen (© APA)

Frank Stronach und Robert Lugar
Frank Stronach hat mit Robert Lugar den nächsten Abgeordneten an Land gezogen
Der Milliardär ruft und die Parlamentsabgeordneten folgen. Mittlerweile hat Frank Stronach mit Robert Lugar bereits den dritten Abgeordneten an Land gezogen. Somit benötigt er keine Unterstützungserklärungen mehr, um bei der Nationalratswahl 2013 antreten zu dürfen.

Noch am Dienstag hatte der frühere BZÖler und jetzt "wilde" Abgeordnete erklärt, er müsse erst das Parteiprogramm studieren, um eine Entscheidung zu treffen (Heute.at berichtete). Dieses existiert zwar noch nicht, oder nur in Bruchstücken, doch offenbar hat sich Lugar in den zwei Tagen gründlich mit Stronachs Werten befasst und eine fundierte Entscheidung getroffen.

Hieb- und stichfest klingt anders
Am Donnerstag verkündete Lugar jedenfalls, ins Lager des Polit-Neulings zu wechseln. "Ich bin der dritte im Bunde", erklärte der 42-Jährige. Lugar will für Stronachs Partei, die bislang nur im Kopf des 79-Jährigen existiert und erst im September gegründet wird, kandidieren und darin eine tragende Rolle spielen. Welche das sein wird, ließ er sich aber nicht entlocken.

Genauso wenig will er über das Parteiprogramm sprechen, das ihn zum Wechsel bewogen hat. Dieses werde erst bei der Gründung veröffentlicht. Eigenen Angaben zufolge will er aber aus seinem Fehler, als er zum BZÖ gewechselt ist gelernt haben. Laut Lugar wurden die damals großen Versprechen nicht eingehalten. Was genau ihm von Stronach versprochen wurde, ist nicht bekannt.

Stronach wehrt sich gegen Anfütterungsvorwurf
Dem Ruf des Austro-Kanadiers sind bereits der aus SPÖ ausgetretene Abgeordnete Gerhard Köfer sowie der "wilde" Ex-BZÖ-Abgordnete Erich Tadler gefolgt. Karin Prokop, die Tochter der früheren ÖVP-Innenministerin Liese Prokop, könnte noch folgen.

Die ÖVP warf dem Milliardär daraufhin Stimmenkauf vor. In einer Aussendung stritt Stronach dies ab: "Jeder, der sich finanzielle Vorteile aus einer Mitgliedschaft im Team Stronach verspricht, ist bei uns nicht willkommen. Der Vorwurf, ich würde mir Politiker zusammenkaufen, ist deshalb absolut haltlos."

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1 Kommentar
Sunny_Y Veteran (421)

Antworten Link Melden 0 am 23.08.2012 10:51

Aber Stronach macht das gut und endlich gibt es eine Alternative zu unserem politischen Sumpf!!!!

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