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27.08.2012
Schlagabtausch mit Armin Wolf
Nach Sommergespräch: Strache-Rache auf Facebook
Armin Wolf und HC Strache schenkten sich im ORF-Sommergespräch nichts. Auch auf Facebook gings zur Sache. (© ORF/MILENKO BADZIC (APA))
Vor dem Interview rührte Strache auf Facebook die Werbetrommel. Seinen 120.000 Fans schrieb er: "Unbedingt einschalten". Das gab es zu sehen: Der heftig kritisierte Cartoon auf seiner Facebook-Seite sei
"selbstverständlich kein Antisemitismus", so Strache. Kritik daran sei Ausdruck "der Angst, dass Heinz-Christian Strache stärkste politische Kraft wird".
+++Strache: Euro-Austritt ist Koalitionsbedingung+++
"Weder links noch rechts"
Er selbst würde sich "weder links noch rechts" einordnen. Stronachs gute Umfragewerte seien nur "künstliche Bilder". Damit werde versucht davon abzulenken, "dass es bei der nächsten Wahl das Duell Strache gegen
Faymann geben wird".
Er verteidigte die Neuwahl-Blockade der FPK in Kärnten. Würde er eine Volksabstimmung über den Euro-Austritt zu einer Koalitionsbedingung machen? "Ja", so der FPÖ-Chef.
HC Strache fühlte sich im ORF-Sommergespräch eigenen Angaben zufolge an die Inquisition erinnert. (© Screenshot Facebook-Seite HC Strache)
Das schrieb HC Strache auf Facebook zum Verbalduell mit Armin Wolf:
"Liebe Freunde und Unterstützer (...)! Heute Vormittag fand die Aufzeichnung der ORF-Sommergespräche 2012 mit Armin Wolf (Anm. der Red.: Auch bei Grimm´s Märchen spielte der Wolf eine maßgebliche Rolle :-) und HC Strache, im "Hübner Kursalon" in Wien, erfolgreich statt. Es war eine sehr spannende Vorwurfs-, Frage-, Antwort- und Diskussionsstunde, welche mich manchmal auch etwas an eine versuchte ORF-Inquisition bzw. ein versuchtes ORF-Gericht erinnerte. Wie sagt man oftmals so schön: Wer fragt, der führt. Ich hatte jedoch große Freude heute dieses ORF-Sommergespräch zu führen, ließ Vorwürfe nicht unwidersprochen im Raum stehen und habe Wolf auch entsprechend Paroli geboten (...)."
Der ORF ist dem FPÖ-Chef ein Dorn im Auge. (© Screenshot Facebook-Seite HC Strache)
"Ich bleibe dabei. Die ORF-Zwangsgebühren (Monopolstellung) sind für die österr. Zwangsgebührenzahler eine Zumutung und gehören abgeschafft. Der ORF muss, kann und wird ohne Zwangsgebühren auskommen und dadurch erst Recht angehalten sein, mehr auf Qualität, Objektivität, Überparteilichkeit und Wirtschaftlichkeit zu achten. Der ORF ist in den Augen einer Bevölkerungsmehrheit in Österreich dafür bekannt, leider einen üblen Proporz, Freunderlwirtschaft, Parteieneinflußnahme (...), zu leben."
"Der ORF ist jedoch laut Umfragen nicht gerade bekannt für seine Objektivität und oftmals leider auch nicht für den öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Informationsauftrag. Immer wieder müssen die FPÖ-Wähler, welche ja auch ORF-Zwangsgebührenzahler sind, eine einseitige Berichterstattung und einen quasi ORF-Kampfauftrag gegen die FPÖ erleben und mitfinanzieren."
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8 Kommentare von unseren Lesern
Heute-lesen (5)
29.08.2012 12:45
Strache und die FPÖ
Hallo, je näher wir zur Wahl kommen, umso wilder werden die Attacken gegen die FPÖ sein. Regt euch nicht auf, es ist so. Cool bleiben.
unbekannt (1)
28.08.2012 16:52
Zitat von Strache
"Zur Info! Bis zu 852.000 Österreicher sahen gestern das dritte ORF-Sommergespräch mit HC Strache. Dies war die höchste Reichweite seit es die Polit-Gesprächsreihe gibt. Zum Vergleich - Bucher (616.000), Glawischnig (670.000). Im Schnitt waren 817.000 bei einem Marktanteil von 31% (21% in der Zielgruppe 12-49 Jahre) via ORF 2 dabei. Damit war das gestrige ORF-Sommergespräch das bisher Reichweitenstärkste in der Geschichte der Polit-Gesprächsreihe."
railroad (50)
28.08.2012 12:36
X FPÖ
die ewige hetzjagd gegen strache und der fpö im orf fand wiedermal seine fortsetzung. wieviel bekommt ihr von der spö dafür?
golden_green... (3)
28.08.2012 08:50
Einschaltquote
Liebes Heute-Team,
mich würde auch bei diesem Gespräch die Einschaltquote interessieren. Bei den Vorgehenden wurde es auch erwähnt.
Vielen Dank
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