Heute im Brennpunkt: Austria ist Meister
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01.09.2012
FPÖ-Chef im Bierzelt in Wels
HC Strache will Sextäter lebenslang in Haft haben
FP-Bundesobmann Heinz Christian Strache (© MATTHIAS LAUBER (APA))
Fröhliches Fahnenschwenken (© MATTHIAS LAUBER (APA))
+++ 45 % aller FP-Parkpickerlstimmen waren getürkt +++
Das sei wie eine Versicherung: Jeder hoffe, dass es nie brennen wird - aber wenn doch, braucht man sie. Jeder solle etwas für die Allgemeinheit leisten. Bei dem Thema bekam auch Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) als früherer Zivildiener sein Fett weg: "Das ist so wie ein Vegetarier, der Generaldirektor einer Fleischfabrik wird." Pläne für ein Berufsheer bezeichnete Strache als "Schnapsidee". Schon gar nicht wolle er ein Söldnerheer oder eine Migrantenarmee.
Bierzeltstimmung in Wels (© MATTHIAS LAUBER (APA))
Aus aktuellem Anlass kritisierte der FPÖ-Chef "unglaubliche Justizentscheidungen" bei Sexualverbrechen, wenn Täter, "die sich an Frauen und Kindern vergreifen, am Ende mit Fußfesseln herumgehen". Seine Partei werde gleich im Herbst eine Änderung der Strafvollzugsgesetze beantragen. "Solche Monster gehören lebenslang hinter Gitter", verlangte er.
Seine Zuhörer verzückte Strache mit der Feststellung, er wolle in seiner Rede das Thema Zuwanderung "nicht aussparen": Er lehnte zusätzliche ausländische Arbeitskräfte ab. Zuwanderer, die ihren Arbeitsplatz verlieren, sollten das Land wieder verlassen müssen. 70.000 Ausländer, die im vergangenen Jahr straffällig geworden seien, sollten abgeschoben werden.
Strache und Oberösterreichs FPÖ-Obmann Manfred Haimbuchner (© MATTHIAS LAUBER (APA))
Vor neuen "Kunstparteien" habe er keine Angst, versicherte Strache. Die Piraten "sitzen eh schon in der Bundesregierung". Frank Stronach könne sich ruhig "abgehalfterte politische Figuren" kaufen. Die FPÖ sei nicht käuflich, ebenso wie man sich nicht die Wähler kaufen könne. Die Frage sei nicht, ob diese Parteien ins Parlament kommen, sondern ob Heinz-Christian Strache die bestimmende Kraft gegen SPÖ-Chef Werner Faymann werde.
Ziel für die FPÖ sei, die 33,4 Prozent zu überspringen, damit es keine Verfassungsmehrheit mehr von Rot-Schwarz-Grüne gebe, beispielsweise für den "Österreich-Verrat" mit der Zustimmung zum Europäischen Stabilitätsmechanismus. Natürlich wolle seine Partei auch so stark werden, "dass man an uns nicht vorbei kommt und ich einmal Bundeskanzler unserer schönen Heimat werden kann", sagte Strache. Ihm gehe es aber nicht darum, diese Bezeichnung auf der Visitenkarte zu tragen, sondern die Ohnmacht der Bürger zu überwinden.
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4 Kommentare von unseren Lesern
mike1702881 (1)
01.09.2012 22:56
zumindest spricht mal einer das thema an
dauerhaft straftätige ausländer abschieben, die strafen für sexualstraftäter maximieren. usw themen die sonst keiner anspricht.
was wird sonst versprochen, steuersenkung, arbeitsplätze schaffen, lebensqualität schaffen.. alles dinge die sich gut anhören aber nen scheiß nach der wahl bedeuten.
zumindest spricht es jemand mal offen an und wenns nur ne chance gibt solche kriminaleinwanderer oder sexualstraftäter wegzuschaffen ists mir lieber anstatt das mir jemand ne steuersenkung direkt ins gesicht lügt
Gertsch.f81 (1)
01.09.2012 21:05
Unsymphatler
Der Typ ist ein populistischer Schwätzer. Glaubt wirklich jemand, das der "Volksnah" oder so ist?? Er sucht sich einfach irgendwelche aktuellen Reizthemen raus und geht damit auf Wählerfang.
Ich bin auch beim besten Willen kein Fan von SPÖ oder ÖVP aber der Typ geht ja mal gar net!
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