Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Alpine-Insolvenz | Hitze

Lade Login-Box.

03.09.2012

Wenn nicht selber schuld

Spindelegger will Nachsicht mit Griechen

ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger im Gespräch mit Moderator Armin Wolf beim ORF-Sommergespräch

ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger beim ORF-Sommergespräch im September 2012 (© Milenko Badzic/ORF (APA))

Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger (V) schließt nicht aus, dass das von der Staatspleite bedrohte Griechenland selbst dann weitere EU-Hilfen bekommen könnte, wenn die bisherigen Auflagen nicht voll erfüllt werden.

Sollte Griechenland der Nachweis gelingen, dass es nicht am Verschulden der Regierung oder der Bevölkerung liegt, wenn gewisse Verzögerungen eintreten, sei dies denkbar, meinte Spindelegger am Montag im "ORF-Sommergespräch".

+++ Spindelegger dachte über Jobwechsel nach +++

Keine Nachsicht bei böser Absicht
Allerdings gelte eine solche Nachsicht nicht, "wenn jemand vorsätzlich seine Verpflichtungen nicht einhält", weil er sich auf die Hilfe anderer EU-Staaten verlasse. "Das wird es bei Griechenland jetzt nicht geben, und auch in Zukunft nicht", bekräftigte Spindelegger seine Forderung, dass die EU künftig durch ein neues Vertragswerk auch die Möglichkeit zu schärferen Sanktionsmechanismen haben sollte, die letztlich im Rauswurf aus der Euro-Zone gipfeln könnten. "Wer die Regeln nicht einhält, soll das stufenweise spüren."

Spindelegger glaubt an Eurozone
Die Konsequenzen eines Ausscheidens Griechenlands aus der Euro-Zone könne "niemand absehen", betonte der Außenminister. Er sei aber überzeugt, dass die Eurozone nicht zerbrechen werde. Mit dem Fiskalpakt und dem Rettungsschirm ESM seien die richtigen Maßnahmen ergriffen worden. "Wir müssen die Krise jetzt durch- und dann wieder auftauchen."

Scheitern des Rettungsschirms nicht so schlimm
Auch ein Scheitern des Rettungsschirms ESM würde keine Katastrophe darstellen, meinte der Vizekanzler sinngemäß und erinnerte an vergangene EU-Referenden in Irland ("Vertrag von Nizza" / "Vertrag von Lissabon") oder Frankreich und Niederlanden ("EU-Verfassung"), wo das Volk gegen die Pläne der EU gestimmt hätten. Damals habe die Union eben die Konsequenzen gezogen und entsprechende Änderungen vorgenommen.

APA/red.

News für Heute?


Verwandte Artikel

Türkei-Gewalt: Spindelegger mahnt EU

"Dialog statt Einschüchtering"

Türkei-Gewalt: Spindelegger mahnt EU

Spindelegger spottet über "alten" SP-Blecha

Kurz soll Programm ausarbeiten

Spindelegger spottet über "alten" SP-Blecha

Spindelegger ist gegen türkischen EU-Beitritt

Ziel "privilegierte Partnerschaft"

Spindelegger ist gegen türkischen EU-Beitritt

Spindelegger macht bei Lehrern Rückzieher

Diskussion um Dienstrecht

Spindelegger macht bei Lehrern Rückzieher

So will ORF 20 Mio. Euro sparen

Neuer KV, Handshakeprogramm

So will ORF 20 Mio. Euro sparen

Treffen Sie Vizekanzler Spindelegger

"Heute"-Live-Diskussion

Treffen Sie Vizekanzler Spindelegger

Al-Kaida an Entführung von Dominik beteiligt

Wieviel zahlte Österreich?

Al-Kaida an Entführung von Dominik beteiligt

"Bienen-Gipfel": Gift ist endlich verboten

Berlakovich endgültig blamiert

"Bienen-Gipfel": Gift ist endlich verboten

ORF-Wrabetz kämpft gegen Quotenrückgang

Neuer Tiefstwert im April

ORF-Wrabetz kämpft gegen Quotenrückgang

ORF-Belegschaft: Resolution gegen Chefs

Aus für Gebührenfinanzierung

ORF-Belegschaft: Resolution gegen Chefs

ÖVP will Wohnen jetzt billiger machen

Gemeindebau nur für Bedürftige

ÖVP will Wohnen jetzt billiger machen

Ö1-Mitarbeiter protestieren gegen Sparmaßnahmen

Wrabetz: Disziplinäre Schritte

Ö1-Mitarbeiter protestieren gegen Sparmaßnahmen


TopHeute


MeinungHeute

Lade TED

Ted wird geladen, bitte warten...


QuickKlick