Brisante Studie Politik

Wehrpflicht kostet jeden Rekruten 61.000 Euro

Im Streit um die Wehrpflicht verweist das rote Verteidigungsministerium jetzt auf eine brisante OECD-Studie: Demnach hat die Verzögerung oder Unterbrechung des Berufslebens durch die Wehrpflicht schwere finanzielle Nachteile für Rekruten zur Folge.

Fünf Prozent des Lebenseinkommens gehen verloren. Bei einem mittleren Bruttojahresgehalt von 31.000 Euro sind das laut Studie 61.000 Euro. Und: Ministeriumsberechnungen zufolge kostet der Grundwehrdienst die Steuerzahler jedes Jahr 200 Millionen Euro.

Dazu kommen 70 Millionen an Pensionsbeiträgen für Rekruten. "Das Geld könnte man gezielt in ein Profi-Heer mit moderner Ausrüstung investieren", fordert SP-Minister Darabos.

Peter Reidinger


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