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26.09.2012

Der Gründer entscheidet auch

Stronach-Partei: Die wichtigsten Eckpunkte

STRONACH

Frank Stronach hält die Zügel seiner neuen Partei fest in der Hand. (© DPA / EPA)

Viel Macht in die Hände Frank Stronachs legt die Satzung seiner soeben gegründeten Partei. "Die Partei wird nach außen vom Obmann alleine vertreten", ist der wichtigste Satz der Parteisatzung, berichtet der Kurier. Oder: Bei Stimmengleichheit in der Mitgliederversammlung "entscheidet die Stimme des an Jahren ältesten Parteimitgliedes". Der austrokanadische Milliardär ist 80 Jahre alt.

Scheidet "der Obmann" aus der Partei aus, kann er "zu Lebzeiten eine Person aus dem Kreis der Gründungsmitglieder bestimmen", die - bis zur Wahl eines neuen - an seine Stelle tritt. Beitreten kann dem "Team Stronach für Österreich" jeder ab 16 Jahren, der einen Mitgliedsbeitrag entrichtet.

Mindestens einmal jährlich soll eine Mitgliederversammlung stattfinden, an der man persönlich "oder via Telefonkonferenz teilnehmen kann", zitiert der Kurier weiter aus Stronachs Parteisatzung.

Als Zweck der politischen Bewegung wird genannt, die staatliche Willensbildung "auf Basis der Österreichischen Bundesverfassung und der Prinzipien von Fairness, Transparenz und Wahrheit umfassend zu beeinflussen".

+++Rot-Weiß-Rot: Stronachs Parteifarbe erzürnt die Gegner+++
+++ Team Stronach: leichtes Spiel für neue Partei? +++

Ziele: Bürgerbeteiligung, Abbau von Bürokratie
Ziele des Teams Stronach sind, Bürger intensiver einzubinden, Staatsschulden und "überbordende Bürokratie" abzubauen oder eine Mitarbeiterbeteiligung mit Gewinnausschüttungen wie bei Magna in allen österreichischen Unternehmen.

Offiziell veröffentlicht werden die Satzungen am Donnerstag um 12.00 Uhr auf der Website der neuen Partei - die sich Donnerstagvormittag in der Orangerie in Schönbrunn erstmals präsentiert.

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

post-vom-pos... (8)
26.09.2012 18:47

Konsequente und gnadenlose ABWAHL der "Corruption Four" ÖVPSPÖFPÖBZÖ:
Das Maß ist schon längst voll, es stinkt, daß es reicht.
In der Politik ändert sich offenbar nur dann etwas, wenn der Leidensdruck groß genug ist.
Daher Einladung zur ABWAHLINITIATIVE - keine neue Partei, sondern eine Wahlwerbung der anderen Art.

- Für das Hingehen zur Wahl (statt ang'fress'n daheim bleiben);
- Nicht ungültig wählen, sondern
- konsequente ABWAHL der "Corruption Four":

Entfernen wir
die Österreichische Vertuschungs Partei,
die Freibeuter Partei Österreichs,
die Schwachmann Partei Österreichs
und die Kopfgeburt des korrupten Haider
von der Macht, damit sie sich in der Oppositionszeit regenerieren und dort neue, anständige Leute ihre Chance bekommen.

Wahlverweigerung oder ungültig wählen ändert genau NICHTS!


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