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04.10.2012

Fällt Gabi Darabos in Rücken?

Burgstaller: "Heer tut jungen Männern gut"

Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller

Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (© BARBARA GINDL (APA))

Die jüngsten Aussagen der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) in den "Salzburger Nachrichten", wonach "ein paar Monate Zivildienst oder Bundesheer den jungen Männern sicher gut tun", sorgt parteiintern für Verwirrung. Darabos will ihre Worte nicht als pro Wehrpflicht deuten.

Ist Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller wirklich gegen die Abschaffung der Werhpflicht? Die rote Landeschefin äußerte sich auf jeden Fall in einem Zeitungsinterview für die derzeitige Regelung des Bundesheers.

Verteidigungsminister Norbert Darabos will die Aussagen, das Bundesheer würde den jungen Männern "sicher guttun" auf jeden Fall so nicht stehen lassen: Disziplin lerne man in der Familie und in der Schule, dazu "brauche ich nicht sechs Monate Grundwehrdienst". Er verfolge eine klare sicherheitspolitische Strategie - diese sei mit Berufssoldaten, also ohne Wehrpflicht, besser umsetzbar, so Darabos. Außerdem meint der Minister, Burgstaller hätte sich in den Parteigremien "wohlwollend" zu seinem Modell geäußert.

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Kooperationen im In- und Ausland forcieren
In der Sache selbst setzt Darabos weitere Schritte für eine Reform des Heeres. Er hat diverse Konzepte für eine langfristige Neuausrichtung des Bundesheeres ausarbeiten lassen. Dabei wurden zehn Profilvarianten erstellt und die Variante F2 mit dem Titel "Gesteigerte Kooperationen" als Grundlage für konkrete Planungen herangezogen. Schwerpunkt dieses Konzepts sind verstärkte Kooperationen im In- und Ausland. Die Aufgaben, die das Bundesheer in diesem Profil zu erfüllen hätte, decken sich mit jenen in der Sicherheitsstrategie, die seit bald zwei Jahren von der Regierung beschlossen wurde, aber im Parlament auf Eis liegt.

13.600 Soldaten notwendig
Darabos appellierte bei dieser Gelegenheit an das Parlament, die Gespräche über die Sicherheitsstrategie endlich voranzutreiben. Für ihn sei die Sicherheitsstrategie jedenfalls "gültig". Die vom Ressort erarbeitete Profilvariante F2 sieht 12.500 Soldaten für den Katastrophenschutz und 1.1000 für Auslandseinsätze vor. Umsetzbar wäre die Variante sowohl mit einem Berufs- als auch mit einem Wehrpflichtheer, betonte Darabos.


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4 Kommentare von unseren Lesern

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Denes (52)
30.10.2012 14:01

mit absoluten Schwachsinn in die Medien
Faktum ist daß junge Menschen gezwungen werden unter Drill und Androhung von Strafen, Dinge zu lernen die zum Glück keinen Menschen mehr interessieren. Jeder junge Mensch fragt sich zuerst: Wo bin ich hier, was reden die Leute, glauben Sie den Schwachsinn den sie verbreiten wirklich. Glaubt einer von diesen perversen Träumern wirklich ich geht dort hin, wenn es einmal eine Mobilmachung geben sollte? Insofern stellt sich natürlich die Frage wozu dient dieser Wahnsinn namens Wehrpflicht eigentlich - warum wird hier nicht darüber diskutiert ob es überhaupt in Österreich eine militärischen Sicherheit geben kann, oder ober die derzeitigen Sandkastenspiele schon ausreichend sind. Österreich erwache!!!

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Reflektor (194)
04.10.2012 20:05

Heer tut gut
Abgesehen davon, dass nicht nur Heer sondern auch Zivildienst betroffen ist, würde es auch den jungen Mädchen nciht schaden.
Disziplin, Verantwortung, soziales Denken, und nicht zu vergessen die körperliche Betätigung, die den Geist ja auch unterstützt.

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20er (1003)
04.10.2012 23:57

Antwort auf Heer tut gut
Völlig Richtig!
Ein Heer würde auch den Mädchen gut tun und im Alter von 18 bis 20 jahren sind absolut die Wenigsten schon verheiratet und Mütter. Zumindest alle nicht Moslemischen, aber darum gehts ja beim thema Heer auch nicht. Frauen wollen immer die absolute Gleichberechtigung? Na schön, beim Heer könnten Sie gleich Gleichberechtig sein!!!

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gladiator (43)
04.10.2012 17:04

Die dümmste Meldung sein langem!
Die Burgstaller ist wirklich ein dummes Weiberl - vielleicht täte ihrer Selbstgefälligkeit mal gut, 6 Monate beim Heer in Stumpfsinn und Sinnlosigkeit zu verbringen. Aber das hat ja das Mäderl nicht notwendig - weil die sind ja eh immer diszipliniert. Die Frage stellt sich aber schon auch, ob die Untauglichen und die Mäderln generell jetzt alle undiszipliniert sind, weil sie nicht beim Heer oder beim Zivildienst waren. Züchten wir da Generationen von Kleinkriminellen heran?


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