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08.10.2012
Twitter-Angriff auf Vassilakou
ÖVPler entschuldigt sich für Todesfluch
M. Vassilakou: transdanubische Abfuhr (© Hertel)
Manfred Zauner postete am Samstag folgendes Statement: “Fr. Vassilakou lacht sich über Währing tot (hoffentlich bald), weil wir keine kurzsichtige Abzocke, sondern eine durchdachte Gesamtlösung bevorzugen. So wie 130.000 zusätzliche Wiener.”
Mit dem Zusatz "hoffentlich bald" habe er der Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin nichts Böses, geschweige denn den Tod wünschen wollen, nahm er am Montag Stellung – nachdem er auch aus den eigenen Reihen scharf kritisiert worden war.
+++ Interview mit Vassilakou: "Rot-Grün funktioniert" +++
Grenzen nicht überschreiten
Und inzwischen ist das Posting offline. In einer Aussendung am Montag nahm er Stellung dazu und entschuldigte sich: “Es war nie meine Absicht, Ihnen Frau Vizebürgermeisterin etwas Böses, geschweige den Tod, zu wünschen. Mir war beim Schreiben der Zeilen nicht bewusst, dass der Wiener Ausdruck des “Totlachens” in diese Richtung interpretiert werden könnte. Das war und ist nicht mein Stil, daher möchte ich mich dafür in aller Form entschuldigen.” Auch wenn man in Sachen Parkpickerl verschiedene Standpunkte habe, gebe es definitv Grenzen, wenn es um Privates, insbesondere die Gesundheit, gehe.
Politiker, egal auf welcher Ebene sie tätig seien, haben eine Vorbildwirkung und stehen "hinsichtlich ihrer Wortwahl" besonders unter Beobachtung, "das ist mir jetzt auch bewusst geworden", hieß es weiter. "Vielleicht wird diese Begebenheit bei allen Wiener Parteien zum Anlass genommen, ganz allgemein über eine Abrüstung in der Wortwahl nachzudenken", hoffte Zauner.
Grüne warten ab
Im Büro der Vizebürgermeisterin zeigte man sich vorerst eher abwartend - mit Verweis auf einen Eintrag des Politikers auf der Facebook-Seite Vassilakou. Dort habe dieser vor seiner heutigen Erklärung versichert: "Ich wünsche Ihnen, bei Gott, nicht den Tod. Ich werde mich jedoch selbstverständlich nicht dafür entschuldigen, dass ich Wiener bin und Floskeln benutze, die seit langer Zeit in unserem Sprachraum üblich und unbedenklich sind." Zauner solle sich entscheiden, zu welcher Aussage er stehe, hieß es.
Anlass für die Querelen ist die Situation in Währing. Dort gibt es kein Parkpickerl. Der von einem ÖVP-Bezirksvorsteher geführte Bezirk hat sich - nach einer Befragung der Wohnbevölkerung - gegen eine Einführung ausgesprochen. Seither hat sich die Parkplatzsituation dort massiv verschärft.
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4 Kommentare von unseren Lesern
20er (955)
08.10.2012 23:17
Also ich hätte mich......
nie für eine Floskel Die bei und alltäglich im Sprachgebrauch geläufig ist entschuldigt!
Wenn die Grüne Milli unsere Redewendungen net versteht, oder kapiert soll sie Heimfahren und ihre Parteifreunde gleich mitnehmen!
roderich (8)
08.10.2012 13:59
und tschüss
für das was die angerichtet hat ist keiner traurig wenn es die morgen politisch nicht mehr gibt!
siska (1353)
08.10.2012 23:11
Antwort auf und tschüss
sie braucht ja nicht gerade gleich tot umkippen, aber mir wäre schon leichter, wenn sie sich verkrümeln würde...sie kann ja mit dem lauda ins all fliegen, wenn sie mag - hauptsache, sie bleibt dann dort oben! dann sagt er ihr evtl. "tut leid - rückflug unmöglich, habe keinen sprudel mehr...hab ja nix zu verschenken!"
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